Wir über uns
       
  Vorstand      
  Abteilungsleiterin: Martina Zimmermann
 
  stellvertr. Abteilungsleiterin: Meike Jütz  
  Rechner: Thomas Lohaus  
  Schriftführerin: Melanie Clüsserath  
  Sportwartin: Thomas Lohaus
 
  Jugendwartin: Saskia Lohaus  
  Beisitzer im HV: Meike Jütz  
    Meta Wirth  
    Thomas Lohaus  
       
  Kassenprüfer: Melanie Singler  
   

Susanne Bitter

   
   
   
  Konzept      
 
Die spielen ja nur!??
 
 

So mancher hat sich vielleicht schon gefragt was hinter „Bewegt und Kunterbunt“ steckt?

Wenn man als Beobachter in eine Stunde hineinblickt könnte man den Eindruck bekommen: die spielen ja nur...!? In der Tat kennen Kleinkinder den Unterschied zwischen Lernen und Spielen nicht – denn: es gibt keinen! Durch Spielen, Experimentieren mit sich und der Umwelt lernen Kleinkinder sich selbst und die Welt kennen. Viele unserer Übungsleiter haben mittlerweile Schulungen in Psychomotorik absolviert und achten deshalb besonders auch auf die unterschiedlichen psychischen Empfindungen und Bedürfnisse der Kinder. Das Spielen und bei den älteren Kindern die angeleiteten Spiele dienen hauptsächlich der Wahrnehmungsförderung. Das Einsetzten von Alltagsmaterialien soll die Kinder zum experimentieren animieren und sie möglichst viele unterschiedliche taktile Wahrnehmungserfahrungen machen lassen – das was Playmobil und diverse Videospiele heute nicht mehr zulassen!

Die Kinder experimentieren dabei auch mit dem eigenen Körper indem sie über Hindernisse, krabbeln, laufen, hüpfen , springen - dies alles: vorwärts, rückwärts, seitwärts.... je nach ihrem jeweiligen Entwicklungsstand und Bedürfnissen.

Was unterscheidet uns von einer spezifischen Sportart?

Es gibt keine Richtungen aber Regeln! Bedeutet: wir geben den Kindern die Möglichkeit nach ihrem inneren, natürlichen, kindlichen Streben zu handeln ohne zu viele vorgegebene Richtungen. Im heutigen Kleinkind-Alltag gibt es viele vorgeschriebene Wege. Das Spielen beschränkt sich auf abgesicherte Räume – einfach vor dem Haus zu spielen ist schon lange nicht mehr möglich. Es ist deshalb in unseren Stunden erlaubt die Bank auch von beiden Seiten zu erklettern. Sollten sich dann zwei Kinder entgegen kommen, ist auch dies eine Herausforderung, die die meisten Kleinkinder erstaunlich gut meistern können, falls sich nicht zu schnell Erwachsene einmischen. Nämlich: sich zu einigen oder geschickt aneinander vorbei zu klettern. Trotzdem gibt es Regeln: z.B. erst vom Kasten springen, wenn unten kein Kind mehr ist, andere nicht zur Seite schubsen, Warten bis man an der Reihe ist, um die Wette laufen ohne den anderen zu behindern, nicht in der Halle essen usw. Wir lassen die Kinder ihre Kräfte messen dort wo sie es selber fordern. Dabei unterstützen wir Fairness und Mut und geben Halt bei Niederlagen – genau wie es bei jeder anderen spezifischen Sportart auch ist!

Die Kinder machen in unseren Stunden die unterschiedlichsten Erfahrungen, sei es mit einem Jahr die ersten „Tennis-Erfahrungen“ mit Fliegenklatschen und Luftballons, das Schießen und Werfen mit Bällen, Tanzen, Turnen oder sogar Kegeln!

Was ist unser Ziel?

Unser Ziel ist es einerseits Kinder motorisch zu fördern und zu stärken und für andere Sportarten „fit“ zu machen, andererseits aber auch Kindern, die motorisch ungeschickt sind ebenfalls Spaß an der Bewegung zu vermitteln. Leider wird die Anzahl der motorisch „ungeschickten“ Kinder immer größer und wir möchten ihnen Stunden bieten in denen sie nicht an einem Leistungsziel scheitern, sondern immer wieder Mut und Spaß bekommen sich trotzdem zu bewegen anstatt auf die Couch zu Hause zu fliehen.

Natürlich geht das alles nur mit der Unterstützung der Eltern. Eine Bewegungsstunde pro Woche allein wird nicht viel nützen – wenn die Kinder die restliche Zeit meist sitzend verbringen. Deshalb bemühen wir uns stets den Eltern die Bedeutung von einer bewegt und kunterbunten Kindheit zu vermitteln.

 
     
     
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