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Spielberichte - Herren 2

Bezirksoberliga 2023/2024

28.02.2024 09:00

Ernüchternde Leistung endet in schmerzhafter Niederlage

TuS Griesheim II vs. SV Erbach 25:35 (11:18)

Nachdem die zweite Mannschaft des TuS Griesheim letzte Woche gegen die U23 der Falken noch eine den Umständen entsprechend couragierte Leistung zutage gelegt hatte, machte man sich im Heimspiel des vergangenen Spieltages nun Hoffnung auf einen ebenso engagierten Auftritt gegen Angstgegner Erbach. Bereits im Hinspiel musste man sich gegen die Mannen in Blau und Weiß mit zehn Toren geschlagen geben. Mit lediglich sechs Punkten auf dem hauseigenen Punktekonto in der Bezirksoberliga, ist inzwischen jeder Punkt überlebenswichtig. Ziel der Mannschaft muss es sein, ein ähnliches Momentum wie zum Schluss der Hinserie zu entwickeln, um noch berechtigte Chancen auf den Klassenerhalt zu haben.

Mit personellen Rückkehrern und der nötigen Motivation ging es in die ersten Minuten gegen den SV Erbach, gegen den man bis zur 18. Minute bis auf ein Tor erstaunlich gut mithalten konnte. Reagierend auf die zunehmend offensive Deckung der Gäste versuchten die auf Sicherheit bedachten Griesheimer ihre eigenen Stärken auszuspielen. Besonders gefordert war an diesem Tag abermals der Rückraum der Zwiebelstädter, da man aufgrund der Ausfälle am Kreis nur bedingt Bälle an die Kreisposition bringen konnte. Zum 8:11 aus Sicht der Griesheimer lag Trainer Saric die erste Auszeit, um seine Jungs auf das Angriffsspiel einzustellen. Im Anschluss ließen die Griesheimer jedoch ordentlich Körner. Bis zum Halbzeitpfiff ließ man die technisch starken Gäste gewähren und ging mit 11:18 in die Halbzeit.

Der zweite Durchgang, geprägt von 2-Minuten Strafen, brachte viele Tore und eine kleine Aufholjagd der Griesheimer mit sich. Mit schönen Toren, jetzt auch über die Außenpositionen, kam man in der 49. Minute nochmal auf fünf Tore ran. Doch auch diese Bemühungen sollten nicht mehr die gewünschte Wende bringen. Man ließ sich in der Defensive zu leicht austanzen, fing unnötige Konter und hatte im Angriffsspiel letztlich nicht das nötige Tempo und die Übersicht, die die Gäste heute, in Momenten, eindrucksvoll an den Tag legen konnten. Auch dieses Heimspiel verlor man gegen konstante Erbacher wie im Hinspiel mit zehn Toren Unterschied, zum Endstand von 25:35.

Sichtlich niedergeschlagen und im Ausdruck ratlos stehen die Griesheimer am Ende der Partie mit nach wie vor sechs Punkten im Tabellenkeller und haben die Laterne fest in den Händen. Ob man diese noch abgeben kann, wird sich dadurch entscheiden, ob die Griesheimer den angestrebten Lauf gegen Saisonende noch aufbringen können. Die Spiele gegen Bensheim, Heppenheim und Büttelborn werden richtungsweisend sein. Die Mannschaft wird alles daran setzen, die Kräfte zu mobilisieren und dem Tabellenkeller zu entkommen. Als kleinen Lichtblick darf man das zum Teil entspannende Lazarett der Griesheimer betrachten. Nicht zuletzt sind in Abwesenheit der Verletzten jedoch immer die Spieler auf der Platte gefordert. Die zweite Mannschaft bedankt sich bei der tollen Unterstützung ihrer Fans und versucht, sich kommende Woche zu revanchieren. Das nächste Spiel findet am Sonntag, dem 03.03 in heimischer Halle um 15:30 Uhr gegen den 10. platzierten Bensheim statt.

21.02.2024 08:00

Ersatzgeschwächte Zwodd verliert Kampf in Modau deutlich

TSV Modau - TuS Griesheim 2 46:22 (25:8)

„Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“ Wüsste der Leser nicht, dass diese weisen Worte aus Bertolt Brechts Feder stammen, so wären sie spätestens beim Spiel der TuS Griesheim 2 in Modau entstanden. Der Kampf wurde schon mit der Nicht-Absage des Spiels begonnen. Alles andere ist an diesem Sonntagabend Nebensache gewesen. Mit neun Mann, davon zwei Torhüter reiste die zweite Mannschaft nach Groß-Bieberau zum Zweitplatzierten der Bezirksoberliga. Die erfahrene Truppe um Spielertainer Julian Reinheimer konnte sich keine bequeme Sonntagabend vornehmen, sondern wurde von den TuSlern herausgefordert. Doch die Partie entwickelte sich zu einer einseitigen Begegnung. Während Griesheim für jeden Tor ackern und kämpfen musste, wurde es für die Hausherren zum Selbstläufer. 11:1 stand es nach 12 Minuten. 25:8 nach der ersten Halbzeit. Zum Ziel gesetzt, weniger als 50 Gegentore zu kassieren, versuchte die Saric-Sieben in der zweiten Hälfte einige Experimente. Sei es eine 3:3-Deckung, das Einbauen einer Schnellen Mitte und andere Zaubereien. Immerhin: am Ende warf man auswärts mit dezimierten Kader 22 Tore gegen den Tabellenzweiten. Mit neun Mann. Immerhin. So stand es am Ende 46:22. Trotz Kampf verloren, aber eine Erinnerung war der Abend wert. Die Mannschaft bereitet sich jetzt auf das Heimspiel am Sonntag, 25. Februar, gegen den SV Erbach vor.

06.02.2024 08:00

Haarsträubende Leistung kostet die Zwodd wertvolle Punkte

TuS Griesheim II vs. MSG Lorsch/Einhausen 26:28 (9:14)

Am vergangenen Sonntag empfing die junge Griesheimer Mannschaft die MSG Lorsch / Einhausen, die derzeit im unteren Tabellendrittel rangiert. Für die TuS’ler ging es nach den verlorenen Punkten aus dem Kellerduell mit Rüsselsheim ein Stück weit um Wiedergutmachung vor heimischer Kulisse. In die Anfangsphase des Spiels startete man leistungstechnisch auf Augenhöhe, lediglich drei vergebene 7m-Würfe verhinderten eine eigene Führung. Bis zum 4:5 (15. Spielminute) gestalteten die jungen Gastgeber das Spielgeschehen offen. Im Anschluss verlor man im Angriff den Faden und in diesem Zuge auch die Kontrolle über das Spiel. Zu wenig lief für die Griesheimer zusammen. Einfache Lösungskonzepte wurden zu selten eingestreut, stattdessen wurde eher auf ein riskantes Anspiel an den Kreis gesetzt, was nicht oft genug von Erfolg gekrönt war. Mit mageren 9 eigenen Treffern beendete man die erste Hälfte, was für die Bezirksoberliga deutlich zu wenig ist. Dass man den Gegner bei lediglich 14 Treffern hielt, zeugte davon, dass die Probleme nicht in der Defensive vorzufinden waren.

Im zweiten Spielabschnitt blieben die Griesheimer am Ball und ließen die Gäste nicht davonziehen. Es dauerte allerdings bis zur Schlussphase, um einige Akzente zu setzen und sich auf 4 Tore heranzukämpfen. Für die berühmt berüchtigte „Crunch Time“, also die letzten dreieinhalb Minuten entschied sich Coach Boris Saric für eine offensive Abwehr, was gegnerische Ballverluste provozieren sollte. Dies war auch umgehend von Erfolg gekrönt. 22 Sekunden vor Schluss erzielte Jonas Dissinger das 26:27.  Im direkten Gegenzug konnte Lorsch jedoch zum 26:28 Endstand treffen. Unterm Strich wäre für die junge Griesheimer Truppe hier definitiv Punkte drin gewesen. Die nächste Chance dazu gibt es nach der Fastnachtspause beim Tabellenzweiten des TSV Modau.

31.01.2024 09:00

Ideenlose Anfangsphase verhindert Aufholjagd im Kellerduell

HSG Rü/Bau/Kö vs. TuS Griesheim II 30:25 (14:9)

Am vergangenen Sonntag gastierte die zweite Mannschaft der Griesheimer Handballabteilung beim Keller-Nachbar der Tabelle, in der Sporthalle zu Rüsselsheim. Zeitgleich mit dem EM-Finale, hoffte man auch in jener Spielstätte auf ansehnlichen Handball. Nachdem der Rückrundenauftakt alles andere als rosig verlief, wollte man in der Fremde alles daran setzen, die so wichtigen Zähler gegen die HSG einzufahren. Gebeutelt von kurzfristigen Ausfällen, erklärten sich Jonas Dissinger und David Dussling bereit, dem Team auszuhelfen. Gerade Letzterer, liebevoll “Dave” genannt, ist längst kein Unbekanntes Gesicht unserer Zwodd, welcher mittlerweile für die erste Garde der Griesheimer auf Torejagd geht.

Entgegen allen Vorsätzen startete man desaströs in das erste Viertel der Partie. 10:3 war das Ergebnis eines ideenlosen Angriffs und viele verworfener Bälle. Nach genommener Auszeit von Coach Saric, berappelten sich die Griesheimer allmälig und kämpften sich auf 14:9 zur Pause ran. Abermals läuft man unnötigerweise einem deutlichen Rückstand hinterher, den die Zwiebelstädter in der zweiten Halbzeit immer wieder vor eine große Herausforderung stellt, das Ruder noch rumzureißen. Vor allem der Rückraum der Griesheimer biss sich am heutigen Tage sämtliche Zähne am Schlussmann der Gastgeber aus. Auch die Latte hatte ein ums andere Mal ein Wörtchen mitzureden. Tor um Tor zog die Heimmannschaft mit teils schönen Spielzügen davon, welchen technischen Fehler auf Seiten der TuSler voran gingen. Mit dem zunehmenden Spielfluss trugen sich allmählich die Außenspieler um Paul Joachimi und Andreas Baumbach mit jeweils sechs Treffern in die Torschützenliste ein. Leider kam jedes Aufbäumen zu spät. Näher als vier Tore kam man den Männern der Spielgemeinschaft leider nicht mehr. Das Spiel endete mit 30:25 für die Hausherren.

Unter dem Strich ein unbefriedigender Abend für die Fans der zweiten Mannschaft, sowie sicherlich auch für Spieler und Trainerteam. Man hatte sich einen anderen Auftritt vorgenommen. Auch wenn die Heimmannschaft verbal und in der Abwehr teils ordentlich auszuteilen wusste, darf man sich im eigenen Spiel nicht beirren lassen. An den eigenen Stärken festhalten und etwas mutiger agieren, wird mit Sicherheit das Ziel für den weiteren Verlauf der Rückrunde sein. Die junge Mannschaft kann es ohne Frage besser. Beweisen sollten und werden sie es möglichst bald. Nicht zuletzt bleibt es aufgrund des Punktabzugs bezüglich mangelnder Schiedsrichterbesetzung der HSG Rü/Bau/Kö weiter spannend im Tabellenkeller der Bezirksoberliga.

24.01.2024 08:00

Resignierte Griesheimer Mannschaft

TuS Griesheim 2 - HSG Riedstadt 22:37 (10:20)

Ganz anders hat sich die zweite Mannschaft den Rückrundenauftakt im neuen Jahr vorgestellt. Gegen die HSG Riedstadt kassierte die TuS Reserve eine deftige 37:22-Klatsche.
Zwar kassierte die Saric-Sieben weniger Gegentore als im Hinspiel in Crumstadt, doch nicht mal für ein Wehmutstropfen reicht diese Tatsache. Im Gegenteil, personell viel besser aufgestellt als einst im Hinspiel wäre eine andere Reaktion zu erwarten gewesen als im September. Vor allem die Ideenlosigkeit und fehlende Durchschlagskraft in der Offensive ließen nichts Gutes verheißen. Die Abschlüsse vor freiem Tor führten zum Führungsausbau der Gäste, die mit voller Kapelle angereist sind. So setzten sich die Riedstädter bis zur Halbzeit auf 10:20 ab. 20 Tore in eigener Halle zu kassieren: Bitter.
Riedstadt setzte sich immer weiter ab. Das vermeidbare Foul durch Jonas Trauth im Tempogegenstoß war nur noch der Tiefpunkt eines rabenschwarzen Tages der zweiten Mannschaft. Nächste Woche geht es dann auswärts nach Bauschheim zum Kellerduell - ein 4-Punkte-Spiel.

20.12.2023 16:00

Dämpfer für die Zwodd

HSG Bensheim/Auerbach - TuS Griesheim 2 33:29 (14:11)

Im letzten Spiel in diesem Jahr ging es für die Griesheimer Reserve nach Bensheim. Am Samstagabend in der Sporthalle der Geschwister Scholl Schule wollte die Saric-Truppe ein anderes Gesicht als gegen Groß-Rohrheim zeigen. Zumal Bensheim auch ein schwächerer Gegner zu sein schien als die Riedler.

Als 8. Platzierter mit 11:13 Punkten gehörte Bensheim eher zur Kategorie „machbar“. Mit breiter Brust und dem Wunsch, mit einem guten Gefühl ins neue Jahr und in die Weihnachtsfeiertage zu gehen, gestaltete sich die Partie auf Augenhöhe.

Vor allem eine stabile Abwehr der Gäste sorgte dafür, dass die sonst so dynamische und agile Bensheimer Offensive sich teilweise die Zähne ausbiss. So stand es nach 15. Minuten 5:5. Peu a peu jedoch begann die Defensive der Griesheimer jedoch löchriger zu werden, und im Angriff suchte man teils zu schnell den Abschluss. Beim Stand von 10:7 nahm Boris Saric eine Auszeit und formierte die Truppe neu. Gewirkt hat es kaum. Bensheim führte zur Halbzeit 14:11.

Nicht den Faden verlieren, war das Motto für die zweite Halbzeit. Dran bleiben! Man blieb auch dran. In der 42. Minute stand es 21:19. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Durch eine Offensive 4:2-Deckung versuchte Griesheim, den Bensheimer Spielgestalter und Impulsgeber Marc Friedrich einzuengen. Doch seine Mitspieler wussten geduldig die Griesheimer Abwehr auseinanderzuziehen. Beim 22:21 in der 44. Minute durch Rückkehrer und Linksaußen Andreas Baumbach war Griesheim ganz nah am Ausgleich. Doch vergeblich. Bensheim konterte und setze sich ab. In den letzten zehn Minuten schaffte es Bensheim stets mit drei bis vier Toren in Vorsprung zu bleiben. Auch durch insgesamt neun Hinausstellungen gegen die TuS, die es an der Stelle aus Neutralitätsgründen nicht alle zu kommentieren braucht, dezimierte sich die Mannschaft selbst.

So verlor man in einem durchaus machbaren Spiel mit 33:29. Besonders hervorzuheben seien an der Stelle Konstantin Stutz und Marius Meyer, die für viele wichtige Treffer aus dem Rückraum sorgten.

So überwintert man bis zum nächsten Spiel am 21. Januar gegen Riedstadt auf dem letzten Tabellenplatz der Bezirksoberliga mit 6:20 Punkten.

13.12.2023 08:00

Nicht-Leistung gegen den Tabellenführer

TuS Griesheim II vs. TV Groß-Rohrheim 22:35 (8:20)

Nach drei Siegen in Folge empfing die zweite Mannschaft des TuS Griesheim am vergangenen Sonntag den amtierenden Tabellenführer des TV Groß-Rohrheim. Eine wahre Mammutaufgabe zum Auftakt des Doppelheimspieltages in der Griesheimer Großsporthalle. Gebeutelt von unglücklichen Verletzungen und hartnäckigen Blessuren aus den letzten Spielen, keift der Kader der Zwiebelstädter nun seit einigen Spielen nach seiner eigentlichen personellen Bestform. Doch die Statistik sprach bis zuletzt gegen einen Leistungsabfall, im Gegenteil. Von diesem Trend wollte man Gebrauch machen und den Aufstiegsfavoriten zumindest versuchen, in seine Schranken zu weisen.

Leider ging der Plan der Saric Truppe von der ersten Minute nach hinten los. Schnelle Tore seitens der Gäste führten in der 8. Minute, zum 1:6,  bereits zur ersten Auszeit der Hausherren. Viele technische Fehler im Aufbau, Fehlpässe und einfache Ballverluste waren die “Highlights” des Griesheimer Spiels in der ersten Halbzeit. Lediglich auf die Rückraummaschinerie bestehend aus Konstantin Stutz und Marius Meyer, war Verlass. Eine Halbzeit zum Vergessen erschien der bisherigen Darbietung fast noch untertrieben. Mit einem Dutzend Toren Differenz ging es zum 8:20 in die Kabinen. Ziel für die zweite Halbzeit: Das restliche Spiel zumindest auf Augenhöhe bestreiten.

Unabhängig von den Tabellensituationen der beiden Mannschaften konnte man mit der eigenen Leistung sowie den Ansprüchen auf Seiten der Griesheimer nicht zufrieden sein. Denn schon das ein oder andere Mal konnte man vermutlich “großen” Gegnern Paroli bieten. Heute schlug man sich in großen Teilen leider selbst. Nicht zuletzt sah man der Mannschaft die kräftezehrenden Wochen und die nötige Kompensation der Verletzten deutlich an. Ohne Mittelsmann und Taktiklenker “Basti” fehlte den Griesheimern hin und wieder der klare Plan in Richtung Tor (...), aber auch auf den Außen klaffen seit einer gefühlten Ewigkeit deutliche Lücken, die vor allem in schwachen Spielen umso sichtbarer werden. Die Gäste vom TV spielten schnörkellosen und unkomplizierten Handball, dem die Griesheimer am heutigen Tag nichts entgegenzusetzen hatten. Kurz vor Schluss blitzte jedoch nochmal die spielerische Qualität der Gastgeber auf, durch welche Max Eidemüller nach schönem Spielzug eine Reihe an einfachen Abräumertreffern erzielen und den Spielstand der zweiten Hälfte etwas verkürzen konnte. Folgerichtig verlor man zwar auch die zweite Halbzeit, jedoch mit nur einem Tor Unterschied, mit 14:15. Der nüchterne Spielstand auf der Anzeigetafel zeigte trotz allem ein deutliches 22:35.

Am Ende des Tages keine gute Leistung und nicht das gewohnt kämpferische Gesicht der jungen Saric Truppe. Eine Menge unglücklicher Aktionen taten einem “schlechten Tag” und guten Gegner ihr Übriges. Ein Ergebnis, aus dem man jedoch keine falschen Schlüsse ziehen sollte. Die Mannschaft kann sehr stolz auf die Entwicklung der letzten Wochen sein und sollte ihren Blick gespannt nach vorne richten, ehe es zum wichtigen Spiel gegen die HSG Bensheim Auerbach geht. Wenn man den Trend, als auch die Hoffnung auf den Klassenerhalt vor der Winterpause nochmal bestätigen will, fährt man mit einem gehörigen Anspruch auf zwei Punkte nach Bensheim. Die Zwodd ist hoch motiviert, alles für diesen Sieg zu geben.

06.12.2023 09:00

Glück des Tüchtigen

TV Trebur - TuS Griesheim II 28:29

Als „Ein 4-Punkte-Spiel“ charakterisierte vorab der Trainer des Gäste aus Trebur, Kalli Klein, das Aufeinandertreffen der beiden Sorgenkinder der Bezirksoberliga. Die beiden Mannschaften, die schon in der A Klasse gegeneinander antraten, wussten um die Wichtigkeit des Spiels. In der gut gefüllten Sporthalle der Mittelpunktschule erwischten die Gäste aus Griesheim einen guten Start. Mit 1:5 nach fünf Minuten wurde das Fundament einer steten Führung über den gesamten Spielverlauf gelegt. Geduldig ausgespielte Aktionen im Angriff waren zu sehen, endlich muss man sagen, denn oft schließen gewöhnlich die Griesheimer zu früh ab. Wohlwissend, dass das erfahrene Schiedsrichtergespann aus Riedstadt sehr spät passives Spiel anzeigt, nutzte Griesheim dieses Spielverständnis der Unparteiischen für sich und ließ sich entsprechend Zeit. Anders als Trebur, die häufig in der zweiten Welle entweder durch eigene technische Fehler oder Fehlwürfe scheiterten. Bis auf zwei Tore kam Trebur in der 19. Minute ran als es 8:10 stand. Doch Griesheim konnte stets einen drei oder vier Tore Vorsprung verwalten. „Die schlechteste Saisonleistung" oder „rabenschwarzer Tag“: Das oder Ähnliches war auf der Tribüne seitens der Heimfans zu hören. So stand es zur Halbzeit 12:16 für die Gäste aus Griesheim.

Die Erfahrung zeigt, dass es der Einstieg in die zweite Halbzeit sein wird, die das Schicksal der Truppe aus der Zwiebelstadt bestimmen wird. Ist dieser gut, kann das Spiel weiterhin zu Gäste-Gunsten offen gehalten werden. So war es auch. Bis zur 46. Minute betrug der Vorsprung fünf Tore (17:22). Doch der leichte Einbruch kam im zweiten Part der zweiten Halbzeit. Trebur kämpfte sich angetrieben von seinen Fans Tor um Tor ran. Aus einem 23:24 in der 52. Minute gelang der Heimmannschaft sogar der Ausgleich in der 56. Minute (26:26). Ruhe bewahren und das Ding über die Zeit retten, war jetzt angesagt. Glücklicherweise fand die Treburer Defensive keinen Zugriff auf Marius Meyer, der in der Crunch-Time wichtige, wenn auch teils glückliche Tore erzielen konnte. So konnte man das Ergebnis mit 28:29 mit der häufig missenden, aber diesmal vorhandenen Cleverness über die Zeit retten. Ein vom Niveau her schwaches BOL-Spiel, geprägt von Nervositäten beider Mannschaften, konnte am Ende für sich entschieden werden, weil Trebur mehr Fehler fabrizierte. Nichtsdestotrotz: Eine starke und beherzte Defensive ebnete auch den Weg zum dritten Sieg in Folge, ehe es dann am Sonntag, 10. Dezember, gegen den Tabellenführer aus Groß-Rohrheim geht. Dieses letzte Spiel in diesem Jahr wird dann eine ganz andere Hausnummer. Aktuell steht man auf dem vorletzten Tabellenplatz, nachdem man jetzt Bauschheim hinter sich gelassen hat.

28.11.2023 09:00

Mit Blut und Schweiß zum Sieg gegen den Aufstiegsaspiranten

TuS Griesheim II vs. MSG Roßdorf/Reinheim - 22:20 (13:12)

Am vergangenen Sonntag setzte die Zwodd das wohl größte Ausrufezeichen der bisherigen Saison. Zum ersten Akt des Doppelheimspieltages empfing man die erste Mannschaft der MSG Roßdorf/Reinheim. Im Normalfall ohne Zweifel eine Mannschaft mit Landesligaformat und großem Potenzial. In der Vergangenheit, ein bekannter Gegner der ersten Griesheimer Garde. Auch wenn man das letzte Spiel gegen den TV Büttelborn II knapp gewinnen konnte, rechnete man sich daher nicht unbedingt Chancen auf einen siegreichen Spielverlauf aus. Ein Partie der Kategorie “Man kann nur gewinnen”, sollte sich letztendlich jedoch auch auf der Anzeigetafel siegreich gestalten.

Das Spiel startete mit einem gegenseitigen Abtasten beider Mannschaften. Tor um Tor egalisierten die Teams die jeweilige Führung des Gegners. Zu Beginn war klar, die Mannschaft um Altstar Maik Lebherz sowie Ex-Griesheimer Carmelo Laneri wollte sich nicht den Rang ablaufen lassen. Der Motivation der Zwiebelstädter entsprechend, hielt die junge Mannschaft in der ersten Halbzeit jedoch gut dagegen und befand sich durch schlau ausgespielte Treffer bis kurz vor Ende des ersten Durchgangs stets auf Augenhöhe. Zu loben sei abermals die stark verbesserte Abwehrarbeit der Truppe um Trainer Saric sowie die zum Teil schon schön ausgespielten Spielzüge. Die TuS´ler schalteten in der Intensität sogar noch einen Gang hoch und zogen eindrucksvoll an den Gästen vorbei. Zur Überraschung der MSG ging man folgerichtig mit einem Tor Vorsprung in die Pause, Halbzeitstand: 13:12.

Zum Unmut von Gästetrainer Becker, ließ seine Mannschaft auch im zweiten Durchgang in der Qualität deutlich zu wünschen übrig. Unkonzentriertheiten im Abschluss, technische Fehler und keine klare Spielidee gegen den Tabellenletzten der Bezirksoberliga, sollten am heutigen Nachmittag zu wenig sein, um in Griesheim punkten zu können. Mitte der zweiten Halbzeit litt der Griesheimer Angriff jedoch nochmal unter deutlicher Ladehemmung. Von der 35. bis zur 52. Minute gelang den Gastgebern lediglich ein einziger Treffer. Diese Durststrecke holten die Gäste konsequent auf und es wurde noch einmal richtig spannend in der Großsporthalle. Doch wie in der ersten Halbzeit stand das Abwehrbollwerk der TuS´ler bis zum Schluss. Folgerichtig zum Spielverlauf schüttelte Luke Sabel in der 58. Minute eine gehörige Portion Selbstbewusstsein aus dem Unterarm und schweißte den schönsten Treffer der Partie aus der zweiten Reihe in den Kasten der MSG. 21:20, Deckel drauf?! Für die Entschlossenheit der Mannschaft steht im Nachgang abermals der Kapitän der Zwodd. Zum drohenden Unentschieden verhinderte Luigi Boemi mit einem Gesichtstreffer kurz vor Schluss den Anschluss der Gäste, ehe Marius Meyer zum 22:20 den Schlusspunkt der Partie setzen konnte.

Die nächsten zwei Punkte - die Freude war groß bei der Griesheimer Mannschaft und ihren Anhängern. Die Mechanismen scheinen allmählich zu greifen und die Zwodd bestätigt ihren Positivtrend auch gegen die vermeintlich schweren Gegner der Bezirksoberliga. Die Mannschaft um Trainer Saric ist auf dem richtigen Weg, den spielerischen Trend weiter zu bestätigen und wichtige Punkte im Abstiegskampf zu sammeln. In den übrigen drei Spielen bis zur Winterpause möchte man an die vergangenen Leistungen anknüpfen und alles daran setzen, in Trebur ein weiteres Ausrufezeichen zu setzen und seinen Standpunkt geltend zu machen. Die Mannschaft bedankt sich bei der tollen Unterstützung ihrer Fans und im Besonderen bei der ersten Mannschaft, die zahlreich für lautstarke Unterstützung erschienen ist.

15.11.2023 09:00

Die Zwodd holt die ersten zwei Punkte und den Derbysieg

TuS Griesheim II - TV Büttelborn II - 24:23 (15:12)

Am vergangenen Sonntag sollte es nach langer Durststrecke wieder so weit sein… Die zweite Mannschaft des TuS Griesheim Handball empfing zum altehrwürdigen Doppelheimspieltag in der Griesheimer Großsporthalle die zweite Garde des TV Büttelborn. Nach einer zuletzt, leider erneut, deutlichen Niederlage gegen unangenehme Fürther, musste nun endlich ein Sieg für die Mannen um Trainer Saric her. Würde es den Griesheimern nicht gelingen, den ersten Heimsieg einzufahren, sehe es für die Zwiebelstädter nicht nur tabellarisch äußerst düster aus. Auch den Nachbarn aus Büttelborn stünden zwei weitere Punkte demnach nicht schlecht zu Gesicht.

Zu Beginn der Partie haben die Griesheimer durch einen besonders starken Auftakt überrascht. In den ersten Minuten des Spiels konnte man die Gäste mit schlauen Abfangaktionen und eiskalten Kontern überraschen. Angetrieben von einem schmeichelhaften Drei-Tore-Lauf, standen die Zeiger entgegen vieler Erwartungen ausdrücklich auf Sieg. Bis zuletzt sollten die Zuschauer im Verlauf der ersten Halbzeit merken, dass heute mehr zu holen sei. Auf die Spekulationen sollten weitere Taten folgen. Sichtlich perplex versuchten die Gäste sich dem schnellen Spiel der Griesheimer anzupassen, jedoch zu Beginn zumeist ohne Erfolg. Auch der hoch veranlagte Rückraum der Griesheimer sollte am heutigen Nachmittag sein volles Potenzial ausschöpfen. Herauszuheben sind sicherlich die starken Distanztreffer von Max Eidemüller, Konstantin Stutz und Youngster Marius Meyer, die den TuS mit 15:12 in die Halbzeit trugen. Der Knoten schien geplatzt zu sein, dachten sich sicherlich einige Spieler in der heimischen Kabine.

Auch in der zweiten Halbzeit sollte die Leistung der Hausherren Bestand haben. Schlüssel zum Erfolg war sicherlich eine am heutigen Tag starke Abwehrleistung, verstärkt durch Routinier Ralf Höhl im Mittelblock. Eine Schwachstelle, die den Griesheimern in dieser Saison schon oft zum Verhängnis wurde, konnte man im Stile eines wahren Derbys nahezu vergessen machen. Trotz allem Lob für die Griesheimer Entwicklung sah man auf der Platte ein umkämpftes und hartes Spiel, indem sich die Gäste aus Büttelborn zu keinem Zeitpunkt aufgaben. Starke Aktionen von Elias Holdefehr und Jonas Kämmerer, bereiteten den Hausherren mit gemeinsam zehn Toren hin und wieder deutliche Kopfschmerzen. Schritt für Schritt näherten sich die beiden Teams ihrem Siedepunkt, ehe es in der letzten Spielminute durch einen 7-Meter für Büttelborn zum 24:23 nochmal richtig spannend wurde. Ehe alle Griesheimer in der Halle durch einen folgenden Gegenstoß auf das eigene Tor die Luft anhielten, entschärfte Kapitän Luigi Boemi denselbigen in höchster Not und sicherte seiner Mannschaft somit in letzter Sekunde den Sieg und zwei höchstverdiente Punkte.

Alles in allem ein verdienter Sieg, der in der letzten Minute aus der Hand zu gleiten schien. Jedoch mit dem besseren Ende für die Zwodd. Ein ausgeglichenes und hart umkämpftes Spiel mit einigen Lichtblicken auf Seiten der TuSler ging mit 24:23 gewonnen. Der erste Sieg, der erste Derbysieg - irgendwie passte es in das Drehbuch der aktuellen Saison. Unterm Strich steht jedoch nicht nur ein Sieg für dieses Spiel. Es steht ein wichtiger Sieg für die Mannschaft, die sich trotz vieler Enttäuschungen, Pech und Niederlagen nie aufgegeben hat und nun endlich belohnt wurde. Diesen Auftrieb muss man jetzt in die nächsten Spiele nehmen, um über die Winterpause hinweg im Rhythmus zu bleiben. Ein großer Dank geht abermals an die besonderen Fans der Zwodd, die auch dieses Spiel auf der Tribüne Vollgas gegeben haben. Die Akteure auf dem Feld taten es Ihnen gleich. Im nächsten Spiel empfängt man ebenfalls zu Hause die MSG Roßdorf/Reinheim, aktuell auf Platz vier. Nach dem so wichtigen Sieg wird es in diesem Spiel darum gehen, weiter an sich zu arbeiten und den Gegner über lange Strecken zu ärgern. Die spielerische Entwicklung spricht in jedem Fall für die Mannschaft unter Trainer Saric. Wenn es Ihnen gelingt, in den wichtigen Spielen zu punkten, steht einer eventuell neuen Erfolgsgeschichte nicht mehr viel im Wege.

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