Aktuelle Presseartikel
Hier finden Sie aktuelle Presseartikel zu unseren Veranstaltungen.
(GA - Griesheimer Anzeiger / GW - Griesheimer Woche / DE - Darmstädter Echo)
Der eingebildete Kranke - GW vom 20. Juni 2026
Argan babbelt uff hessisch
Zwiebelbühne präsentiert Klassiker in Mundart
Griesheim (gu). Eine klassische Komödie von Molière in hessische Mundart zu übertragen, verleiht dem Stück einen ganz besonderen, lokalen Witz. Mit Spaß und Spielfreude präsentierte die TuS-Zwiebelbühne die hessische Version der Komödie „Der eingebildete Kranke“ und zeigte damit eine weitere Facette ihres Theaters. Bei der Inszenierung von Sonja Tham handelt es sich um eine Mundart-Adaption von Molières berühmtem Klassiker durch den Schriftsteller Wolfgang Deichsel.
Die Geschichte dreht sich um den schrulligen Argan, der sich einbildet, todkrank zu sein. Er gibt horrende Summen für nutzlose Behandlungen und Klistiere (Einläufe) aus, sehr zur Freude der geschäftstüchtigen Ärzte und Apotheker. Um stets einen Mediziner im Haus zu haben, will er seine Tochter Angelika sogar gegen ihren Willen mit einem Arzt verheiraten. Doch durch eine List gelingt es der Magd Nannche mit Hilfe von Argans Bruder Bernd die geschäftstüchtigen Ärzte und die intrigante Ehefrau zu entlarven und Argan von seinem Krankheitswahn zu befreien.
Mit einem unterhaltsamen Theaterabend haben die Amateurschauspieler der Zwiebelbühne ihr Publikum wieder bestens unterhalten. Sonja Thams Inszenierung traf den richtigen Ton und entlarvte mit spitzbübischer Ironie, wie Argans Hypochondrie zu einer Bühne für medizinische Narreteien, Ärztestreu und familiäre Machtspiele wird. Letztmalig zu sehen ist die Komödie am Sonntag, 21. Juni, um 18 Uhr im Kultus. Karten sind an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich oder können online reserviert werden.
Tickets: tusgriesheim.de/ zwiebelbuehne
Der eingebildete Kranke - GA vom 17. Juni 2026
Vorhang auf für hessischen Humor
TuS-Zwiebelbühne begeistert mit „Der eingebildete Kranke“ – Vorstellungen am 18. und 21. Juni
Mit der Inszenierung der hessischen Adaption von Molières Klassiker „Der eingebildete Kranke“ zeigt die TuS-Zwiebelbühne eine weitere Facette ihres Theaters. Der Schriftsteller Wolfgang Deichsel übertrug die bitterböse Komödie um den Hypochonder Argan in ein farbiges, derbes Hessisch und verlegte die Handlung ins Biedermeier-Milieu.
Die von Sonja Tham inszenierte Komödie dreht sich um den schrulligen Argan (Markus Spengler), der sich einbildet, todkrank zu sein. Argans Gedanken kreisen nur um sich selbst und sein körperliches Wohlergehen. Pausenlos beschäftigt er sich mit seinem Puls, seinen Eingeweiden und der Beschaffenheit seiner Ausscheidungen. Er ist ein Hypochonder, wie er im Buche steht, fühlt sich sterbenskrank und ist besessen von Ärzten und den Klistieren (Einläufen), die sie ihm verordnen: gegen Blähungen, zur Ausräumung der Därme, zum Schlafen und zur Stärkung des Herzens. Mit seiner Egozentrik und seinen eingebildeten Krankheiten terrorisiert er seine Umwelt.
Einzig seine Magd Nannche (Swantje Hüttl) fragt ihn ein ums andere Mal ganz unverblümt: „Was fehlt Ihnen eigentlich?“ und rechnet ihm vor, dass sein Hausarzt (Sibylle Hergetz-Rampelt) und sein Apotheker Blum (Andreas Droll) eine goldene Nase an ihm verdienen. Doch das stört den reichen Argan nicht, denn das Kranksein ist sein Lebensinhalt. Seine Obsession geht soweit, dass er seine ältere Tochter Angelika (Kerstin-Lena Bauer) mit dem angehenden Doktor Diafoirus (Tim Bialk) verheiraten möchte, einem ungehobelten jungen Mann, der nur totes Wissen auswendig lernt, moderne medizinische Erkenntnisse, etwa über die Existenz eines Blutkreislaufs, negiert und seine versprochene Braut zur Verlobung zu einer Obduktion mitnehmen möchte. Angelika graust es bei dem Gedanken mit diesem eine Ehe einzugehen, zumal sie in Klaus (Christian Zuckermann) verliebt ist. Aber es führt kein Weg an dem Willen ihres Vaters vorbei, der unbedingt einen Arzt als Schwiegersohn haben will. Falls sich Angelika nicht fügen sollte, dann müsse sie ins Kloster, droht Argan. Das wiederum wäre deren Stiefmutter Belinda (Heike Bialk) sehr recht, da sie alles daran setzt, sich selbst in einem neuen Testament als Alleinerbin einsetzen zu lassen. Sie bedauert ihren „armen, kranken“ Argan und geht ihm um den Bart. Doch nicht nur Nannche, sondern auch Argans Bruder Bernd (Sascha Stey), wittert hinter dem scheinheiligen Gebaren eine durchtriebene Taktik. Erst durch eine List der gewitzten Magd wird das intrigante Spiel der Ärzte und der Ehefrau aufgedeckt.
Die klassische Komödie von Molière in hessischer Mundart verleiht dem Stück einen ganz besonderen lokalen Witz. „Ich könnt werklisch sterwe un koiner iss do“, klagte beispielsweise Argan, grandios verkörpert von Markus Spengler. Mit einer perfekten Mischung aus wehleidigem Jammern und herrischer Sturheit dominierte er die Szene. Als unerschütterlicher Gegenpol zum grantigen Hausherrn brillierte Swantje Hüttl in der Rolle der kratzbürstigen Magd. Mit herrlich derber Sprache, direktem hessischen Charme und resolutem Auftreten bot sie ihrem Chef furchtlos Paroli. Ganz andere, aber nicht minder faszinierende Töne schlug Belinda als Argans zweite Ehefrau an. Heike Bialk verkörperte die hinterlistige Gemahlin mit einer wunderbaren Mischung aus gespielter Fürsorge und eiskalter Berechnung.
Mit einem weiteren, rundum gelungenen Theaterabend hat die TuS-Zwiebelbühne bewiesen, dass klassischer Stoff und hessische Mundart perfekt harmonieren. Die derben Sprüche und der ungeschminkte lokale Humor kamen beim Premierenpublikum gut an und sorgten für Erheiterung. „Die neue Inszenierung ist mal etwas ganz anderes. Wir mussten uns erst mit dem Dialekt vertraut machen und in das Stück reinfinden, aber es hat richtig Spaß gemacht“, erklärte Heike Bialk, die erste Vorsitzende der Zwiebelbühne, stellvertretend für ihre Schauspielerkollegen.
Zu sehen ist die Komödie nochmals am Donnerstag dem 18. Juni, um 20 Uhr, und am Sonntag, dem 21. Juni, um 18 Uhr im Kultus. Karten sind in den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich und können online unter www.tusgriesheim.de/zwiebelbuehne reserviert werden. gu

Eine Szene aus der hessischen Bühnenfassung von Molières Komödie „Der eingebildete Kranke“, aufgeführt von der TuS-Zwiebelbühne im Kultus in Griesheim mit Markus Spengler als Argan und Swantje Hüttl als Nannche. Die von Wolfgang Deichsel bearbeitete Mundart-Version verlegt den Klassiker in ein biedermeierliches Umfeld und erzählt ihn mit viel lokalem Humor neu. privat-foto
Der eingebildete Kranke - GW vom 30.05.2026
Wenn Hessisch auf Molière trifft
Zwiebelbühne präsentiert: „Der eingebildete Kranke“ in Mundart
Griesheim (red). Die TuS Zwiebelbühne hat wieder eine neue Komödie für die Griesheimerinnen und Griesheimer einstudiert, die sie im Juni auf die Bühne bringen wird: „Der eingebildete Kranke“ von Wolfgang Deichsel. Wie die Zwiebelbühne mitteilt, hat Wolfgang Deichsel den bekannten Klassiker von Molière ins „Hessische“ übertragen. In dieser Inszenierung von Sonja Tham „babbelt Argan uff hessisch“ und er ist dabei nicht alleine, denn: „Mundart, eine Sprache, die man mit dem Herz, dem Bauch und dem Gefühl versteht“. Mit Spaß und Spielfreude zeigen die Amateurschauspieler die hessische Version des bekannten Klassikers. Zum Stück: Argan bildet sich ein, todkrank zu sein. Er gibt horrende Summen für völlig nutzlose und überteuerte Behandlungen aus. Für Ärzte und Apotheker ist der Hypochonder eine wahre Goldgrube. Um stets einen Arzt im Haus zu haben, will er sogar seine Tochter Angelika, gegen ihren Willen mit einem Mediziner verheiraten. Doch durch eine List gelingt es der Magd Nannche mit Hilfe von Argans Bruder Bernd, die geschäftstüchtigen Ärzte und die intrigante Ehefrau zu entlarven und Argan von seinem Krankheitswahn zu befreien. Das Publikum kann die Komödie am 11., 12., 13. und am 18. Juni, jeweils um 20 Uhr sowie am Sonntag, 21. Juni, um 18 Uhr, im Kultus erleben. Karten sind in den bekannten VVK Stellen erhältlich und können online reserviert werden. Tickets: tusgriesheim.de/zwiebelbuehne
Der eingebildete Kranke - GA vom 27. Mai 2026
Der eingebildete Kranke auf Hessisch
Die Zwiebelbühne des TuS Griesheim bereitet sich aktuell auf ihr nächstes Stück vor. Wolfgang Deichsel hat den bekannten Klassiker von Molière ins „Hessische“ übertragen. In dieser Inszenierung von Sonja Tham „babbelt Argan uff hessisch“ und er ist dabei nicht allein. „Mundart, eine Sprache, die man mit dem Herz, dem Bauch und dem Gefühl versteht“. Mit Spaß und Spielfreude zeigen die Amateurschauspieler die hessische Version des bekannten Klassikers. Die Zwiebelbühne zeigt eine weitere Facette ihres Theaters. Argan bildet sich ein todkrank zu sein. Er gibt horrende Summen für völlig nutzlose und überteuerte Behandlungen aus. Für Ärzte und Apotheker ist der Hypochonder eine wahre Goldgrube. Um stets einen Arzt im Haus zu haben will er sogar seine Tochter Angelika, gegen ihren Willen, mit einem Mediziner verheiraten. Doch durch eine List gelingt es der Magd Nannche mit Hilfe von Argans Bruder Bernd die geschäftstüchtigen Ärzte und die intrigante Ehefrau zu entlarven und Argan von seinem Krankheitswahn zu befreien. Das Publikum kann die Komödie am 11., 12., 13. und 18. Juni, um 20 Uhr, sowie am 21. Juni, um 18 Uhr, im Kultus erleben. Karten sind in den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich und können online auf www.tusgriesheim.de/zwiebelbuehne reserviert werden.
Ein Fall für Alle - GW vom 02.05.2026
Wo ist das Kästchen?
TuS-Jugendgruppe präsentiert „Ein Fall für alle“
Griesheim (gu). Wo ist das Kästchen? Diese Frage beschäftigt die jugendlichen Darsteller der Zwiebelbühne in ihrem Theaterstück „Ein Fall für alle“. In der Kriminalkomödie von Dieter Bauer, inszeniert von Marion Ehses, dreht sich alles um ein mysteriöses Kästchen, das vier Schülerinnen während der Zugfahrt ins Landschulheim von zwei Kriminalbeamten zur Aufbewahrung übergeben wurde.
Angeblich handelt es sich dabei um ein wichtiges Beweisstück. Nach der Ankunft im Landschulheim überlegen die Mädchen fieberhaft, wo sie das Kästchen am sichersten aufbewahren könnten und entscheiden sich schließlich für eine Mülltonne.
Doch haben sie die Rechnung ohne die Jungs gemacht, die das Ganze beobachten und herausfinden wollen, was die „Weiber“ versteckt haben. Ein Katz-und Maus-Spiel rund um die Mülltonne beginnt. Um das Kästchen in den Besitz zu bringen, wird diese abwechselnd von den Mädchen und Jungen durchsucht und geleert. Am Ende weiß niemand mehr, wo das Kästchen ist und wem man eigentlich noch vertrauen kann. Ausgerechnet der Landschulheim-Koch, der den Mädels und den Jungs ständig dazwischenfunkt, bringt letztlich nach dem Auftauchen der beiden Kriminalbeamten Licht ins Dunkel. Und die großen und kleinen Zuschauer, die glaubten, alles zu wissen, werden am Ende von den Ereignissen überrascht.
Die Nachwuchsschauspieler der Zwiebelbühne überzeugten mit Spielfreude und coolen Sprüchen, bescherten den Zuschauern einen unterhaltsamen Abend und erhielten zu recht großen Applaus. In wenigen Wochen wird wieder das ErwachsenenEnsemble im Kultus zu sehen sein und unter dem Titel „Der eingebildete Kranke“ eine ins Hessische übertragene Komödie nach Moliere zur Aufführung bringen.
Ein Fall für Alle - GA vom 29.04.2026
Viel Wirbel rund um eine Mülltonne
Die Jugendgruppe der TuS-Zwiebelbühne präsentiert die Krimikomödie „Ein Fall für alle“
Nachdem die erwachsenen Amateurschauspieler der TuS-Zwiebelbühne im März die diesjährige Theatersaison mit der Krimikomödie „Guns ‚n‘ Nuns“ eröffnet haben, hatte am vergangenen Wochenende die Jugendgruppe ihren großen Aufritt. Auch sie hat sich mit dem Stück „Ein Fall für alle“ von Dieter Bauer für eine Krimikomödie entschieden. Darin dreht sich alles um ein mysteriöses Kästchen, das vier Schülerinnen während der Zugfahrt ins Landschulheim zur Aufbewahrung übergeben wird. Laut den beiden übergebenden Kriminalbeamten handelt es sich dabei um ein wichtiges Beweisstück.
Nach der Ankunft im Landschulheim überlegen die Mädchen fieberhaft, wo sie das Kästchen am sichersten aufbewahren könnten und entscheiden sich schließlich für eine Mülltonne. Dabei werden sie jedoch von drei Mitschülern beobachtet, die unbedingt herausfinden wollen, was die „Weiber“ wo genau versteckt haben. Also wird die Mülltonne geleert, das Kästchen gefunden und der Inhalt begutachtet. Der Fund bereitet den Jungs Sorgen. Handelt es sich um Mehl, Puderzucker oder gar „Koks“? Noch bevor sie zu einer Entscheidung kommen, funkt der Landschulheim-Koch dazwischen. Also landet das Kästchen flugs wieder in der Mülltonne. Ein Katz- und Mausspiel beginnt. Um das Kästchen in den Besitz zu bringen, wird die Mülltonne abwechselnd von den Mädchen und Jungen durchsucht und geleert, wobei sie von dem Kochlöffel schwingenden Koch ständig gestört und vertrieben werden. „Meine Mülltonne hat heute Ladenschluss!“, verkündet dieser schließlich rigoros und die Jugendlichen suchen das Weite. Als dann die beiden Kriminalbeamten auftauchen, um das Kästchen zu holen, wissen weder die jugendlichen Protagonisten noch die Zuschauer, wo sich das Kästchen befindet und wem man eigentlich noch trauen kann. Doch ausgerechnet der Koch, der den Jugendlichen ständig dazwischen funkte, bringt letztendlich Licht ins Dunkel und die Zuschauer zum Staunen.
Die Mischung aus Krimi und Komödie sowie die Nachwuchsschauspieler, die mit ihrer Spielfreude und coolen Sprüchen überzeugten, sorgten für beste Unterhaltung der großen und kleinen Zuschauer.
Bereits am 11. Juni wird das Erwachsenen-Ensemble im Kultus unter dem Titel „Der eingebildete Kranke“ eine ins Hessische übertragene Komödie nach Moliere zur Aufführung bringen. gu

Die Jugendgruppe der TuS-Zwiebelbühne begeistert mit der Krimikomödie „Ein Fall für alle“, in der ein geheimnisvolles Kästchen für Spannung, Verwirrung und viele humorvolle Szenen sorgt. Unser Foto zeigt (v.l.n.r.): Sasmit Jha, Jonna Bogosyan, Cassandra Theodoridis, Swarit Jha, Madita Maurer, Hannah Hoffmann, Lorenz Schlattmann und Aquiles Schober gu-fotos
Ein Fall für Alle - GW vom 28.03.2026
„Ein Fall für alle“
Junge Krimikomödie mit coolen Sprüchen
Griesheim (red). Die Jugendgruppe der TuS Zwiebelbühne bringt laut einer Mitteilung in diesem Jahr die Kriminalkomödie „Ein Fall für alle“ auf die Bühne. Unter der Leitung von Marion Ehses haben sich die jungen Darstellerinnen und Darsteller für ein Stück von Dieter Bauer entschieden, das eine turbulente Klassenfahrt in den Mittelpunkt stellt.
Zum Inhalt des Stücks erklärt die Zwiebelbühne: „Auf der Zugfahrt in ein belgisches Landschulheim beginnt für eine Schulklasse ein unerwartetes Abenteuer. Zwei Kriminalbeamte übergeben vier Schülerinnen ein wichtiges Beweisstück zur Aufbewahrung. Nach der Ankunft im Landschulheim überlegen die Mädchen fieberhaft, wo sie das Kästchen am sichersten aufbewahren. Sie entscheiden sich schließlich für eine Mülltonne. Doch drei Mitschüler beobachten sie und wollen unbedingt herausfinden was die ‚Weiber‘ wo genau versteckt haben. Ein Katz- und Mausspiel nimmt Fahrt auf. Dabei haben alle die Rechnung ohne den Koch gemacht, der den Mädels und den Jungs ständig dazwischenfunkt. Der Zuschauer glaubt, alles zu wissen, und wird am Ende von den Ereignissen überrascht.“
Die Aufführungen finden am Freitag, 24. April, und Samstag, 25. April, jeweils um 19 Uhr, sowie am Sonntag, 26. April, um 15 Uhr statt. Tickets und weitere Infos: tusgriesheim.de/zwiebelbuehne
Guns 'n' Nuns - GW vom 14.03.2026
Guns 'n' Nuns - GW vom 14.03.2026
„Guns ‚n‘ Nuns“: Gemeinschaftsprojekt der TuS-Zwiebelbühne
Griesheim (gu). Mit „Guns ‚n‘ Nuns – Nehmen ist seliger denn geben“, einer Kriminalkomödie von Kai Hinkelmann, präsentiert die TuS-Zwiebelbühne im vereinseigenen Kultus derzeit ein unterhaltsames Theaterstück voller überraschender Wendungen. Die Inszenierung ist ein Gemeinschaftsprojekt. Das Ensemble selbst hat das Stück ausgewählt und gemeinsam über die Besetzung der Rollen und der Regie entschieden, was sich für die Mitwirkenden als „eine spannende und interessante Reise“ entpuppt. Dabei wurden, so scheint es, die jeweiligen Rollen den Griesheimer Amateurschauspielern quasi auf den Leib geschrieben. Sie alle überzeugen bei der Premiere mit Spielfreude und einer authentischen Darbietung. Regisseur Bernd Martens ist es gelungen, seine Schauspieler punktgenau einzusetzen und mit Schwung durch die Szenen zu führen.
Alles in allem handelt es sich bei „Guns ‚n‘ Nuns“ um ein zweistündiges humorvolles Theaterstück, das durch pointenreiche, sprachlich gewitzte Dialoge punktet, die Zuschauer zum Lachen bringt und einlädt, hinter die Geheimnisse der Bankräuber zu kommen. Nach einem gescheiterten Bankraub versteckt sich das Bankräubertrio Jack, Nick und Luigi im Kloster zum heiligen Gervasius. Jack, der Boss, verzweifelt nicht nur an den inkompetenten Mitgaunern, sondern auch an den Schwestern im Kloster, allen voran an der gestrengen Äbtissin Schwester Genista. Die Lage spitzt sich zu als die Polizei die Spuren der Bankräuber bis zum Kloster verfolgt und Ermittlungen aufnehmen will. Eine Entwicklung, die auch den Schwestern nicht gefällt.
Wer wissen möchte, wer hinter dem Bankraub steckt, wo sich das geraubte Geld befindet und ob die ehrbaren Schwestern im Herrn wirklich niemals lügen, dem sei der Besuch der vergnüglichen Theatervorstellung im Kultus empfohlen. Weitere Vorstellungen gibt es am heutigen Samstag, 14. März, sowie am Freitag, 20. März, und Samstag, 21. März, jeweils um 20 Uhr. Karten sind in den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich oder können online auf der Webseite des TuS reserviert werden.
Weitere Infos:
tusgriesheim.de/zwiebelbuehne
Guns 'n' Nuns - GA vom 11.03.2026
Zwischen Weihwasser und Waffen
Die TuS-Zwiebelbühne präsentiert mit „Guns ‚n‘ Nuns“ eine spritzige Kriminalkomödie
Die TuS-Zwiebelbühne eröffnet ihre diesjährige Theatersaison mit „Guns ‚n‘ Nuns – Nehmen ist seliger denn geben“, einer Kriminalkomödie von Kai Hinkelmann, die durch pointenreiche, sprachlich gewitzte Dialoge punktet. Bei der Premiere wurde die Bühne im Kultus zu einem italienischen Kloster, das keineswegs fromme Ruhe ausstrahlte, sondern schnell zum Schauplatz aufregender Ereignisse avancierte.
Das von Bernd Martens inszenierte Stück bietet ein rasantes Theatervergnügen, das Witz, Tempo und Situationskomik verbindet und in dem die Grenzen zwischen Heiligkeit und schlitzohrigen Handlungen verschwimmen. Da gibt es Nonnen, die anscheinend mehr wissen, als sie zugeben, Handwerker mit betrügerischen Absichten und eine Polizei, die nicht alles im Griff hat.
Die Story ist hintergründig und mit reichlich Humor gespickt. Nachdem ihr geplanter Banküberfall schief geht, suchen drei Ganoven Zuflucht im Kloster „Zum heiligen Gervasius“. Notgedrungen treten die Gauner in den Dienst der Nonnen und schlüpfen in die Rollen der händeringend gesuchten Dachdecker sowie eines Gärtners. Doch die örtliche Polizei ist den Tätern dicht auf den Fersen. Beim Auftauchen der beiden Polizistinnen ist die Lage im Kloster völlig unübersichtlich. Als dann noch die Staatspolizei in die Ermittlungen eingreift, wird es zunehmend turbulenter. Es kommt zu überraschenden Wendungen, die Polizei verliert den Durchblick, die gestrenge Mutter Oberin hat offensichtlich ein wohl gehütetes Geheimnis und es knistert zwischen Weihwasser und Waffen.
Die Inszenierung der Zwiebelbühne ist ein Gemeinschaftsprojekt. Das Ensemble selbst hat das Stück ausgewählt und gemeinsam über die Besetzung der Rollen und der Regie entschieden. Dabei bewies es ein glückliches Händchen, denn die Griesheimer Amateurschauspieler überzeugten allesamt mit einer stimmigen Darbietung.
„In unserem Kloster werden keine Männerbekanntschaften geduldet“, macht die gestrenge Oberin Genista unmissverständlich klar. Heike Bialk spielt diese Rolle salbungsvoll, so wie man sich Mutter Oberin vorstellt und überrascht später mit durchtriebener Gerissenheit. Die gewitzte Schwester Culina, von Elvera Heyll köstlich in einer naiv-selbstbewussten Art dargestellt, teilt mit der Oberin ein Geheimnis, das sich nach und nach erschließt. Christian Zuckermann als dandyhafter Möchtegern-Ganove Jack hadert mit der Realität und verzweifelt nicht nur an den Nonnen, sondern auch an seinen inkompetenten Mitgaunern. „Soll ich ihn kalt stellen, Boss?“, fragt der geistig nicht so helle „Killer“ Nick, alias Andreas Droll, der ein ums andere Mal seine Pistole zückt. Auch der Fahrer Luigi, authentisch verkörpert von Claus Walther, ist nicht der Schlauste, ist er doch an der Bank vorbeigefahren und hat damit den Raubzug zum Scheitern gebracht. Seine entflammte Zuneigung zu Schwester Dulcia, hingebungsvoll gespielt von Rosemarie Fischer, und seine ominösen Aufenthalte im Stall sorgen für Heiterkeit beim Premierenpublikum.
Überzeugend mimt Sabine Rothenburger-Stoll die eifersüchtige Nonne Pecunia, die sich ständig beklagt, nicht in die Geschehnisse eingebunden zu werden. Und dann taucht mit Ljiliana Jozic eine junge Frau auf, wirft sich der Oberin zu Füßen und bittet um Aufnahme, die ihr als Schwester Peregrina gewährt wird. Allerdings outet sich die vermeintliche Schwester bald als Spitzel der Staatspolizei. Die örtliche Polizei wird dargestellt von Türkan Kocakafa als coole Inspektorin Rossi und Carina Stey als aufbrausende Kommissarin Valuzzi. Last but not least ist es Regisseur Bernd Martens gelungen, alle seine Schauspieler punktgenau einzusetzen und sie mit Schwung durch die Szenen zu führen.
Alles in allem handelt es sich bei „Guns ‚n‘ Nuns“ um ein unterhaltsames Theaterstück, das die Zuschauer zum Lachen bringt und einlädt, hinter die Geheimnisse der Bankräuber zu kommen. Wer von den beteiligten Personen spielt falsch? Diese Frage und wer das geraubte Geld wo aufbewahrt, sei hier nicht verraten. Auch nicht, wie Schwester Oberin die Situation mit den drei Männern im Kloster löst. Es lohnt sich also, eine der folgenden Vorstellungen zu besuchen, um herauszufinden, ob ehrbare Schwestern im Herrn wirklich niemals lügen, ob es im Kloster Brot und Rüben mit oder ohne Butter gibt, ob Nick jemanden umbringt und was Patrizia mit dem Geldkoffer macht. Weitere Vorstellungen im Kultus gibt es am 13., 14., 20. und 21. März, jeweils um 20 Uhr. gu

Bei der Premierenvorstellung des Stücks „Guns ,n‘ Nuns“ nahm die TuS-Zwiebelbühne ihr Publikum mit in die Szenerie eines gescheiterten Banküberfalls und die Versuche der Ganoven der Polizei in einem Kloster zu entwischen. Dabei sorgten (v.l.n.r.) Heike Bialk als die gestrenge Oberin Genista, Elvera Heyll als die gewitzte Schwester Culina, Claus Walther als Fahrer Luigi, Rosemarie Fischer als Schwester Dulcia und Christian Zuckermann als der Möchtegern-Ganove Jack für viele Lacher. gu-foto
"Guns 'n' Nuns" - GA vom 14.02.2026
Zwischen Weihwasser und Waffen
TuS-Zwiebelbühne spielt Komödie „Guns ’n’ Nuns – Nehmen ist seliger denn geben“ im Kultus
Mit einer ebenso turbulenten wie humorvollen Kriminalkomödie startet die TuS-Zwiebelbühne in ihre diesjährige Theatersaison: „Guns ’n’ Nuns – Nehmen ist seliger denn geben“ von Kai Hinkelmann verwandelt die Bühne im Kultus in ein italienisches Kloster und verspricht beste Unterhaltung mit überraschenden Wendungen.
Im Mittelpunkt der Inszenierung steht ein Banküberfall, der gründlich schiefläuft. Drei Ganoven suchen ausgerechnet im Kloster „Zum heiligen Gervasius“ Zuflucht. Um nicht aufzufliegen, schlüpfen sie kurzerhand in neue Rollen: Als händeringend gesuchte Dachdecker und Gärtner treten sie in den Dienst der Nonnen. Doch die örtliche Polizei ist den Tätern dicht auf den Fersen. Spätestens als zwei Polizistinnen im Kloster auftauchen, wird die Lage unübersichtlich. Und als auch noch die Staatspolizei in die Ermittlungen eingreift, nimmt das Chaos seinen Lauf.
Was folgt, sind überraschende Wendungen, ermittelnde Ordnungshüterinnen, die zunehmend den Überblick verlieren, eine gestrenge Mutter Oberin mit einem wohlgehüteten Geheimnis und jede Menge knisternde Spannung zwischen Weihwasser und Waffen. Die Kriminalkomödie verbindet Witz und Tempo mit einer guten Portion Situationskomik und lädt das Publikum ein, selbst mitzurätseln: Wer spielt hier welches Spiel und wer behält am Ende die Nerven?
Die Inszenierung ist ein echtes Gemeinschaftsprojekt der Zwiebelbühne. Das Ensemble hat das Stück gemeinsam ausgewählt und zusammen über Rollenbesetzung und Regie entschieden. Für alle Mitwirkenden sei diese Herangehensweise eine spannende und interessante Reise gewesen ein Prozess, der sich nun auf der Bühne widerspiegelt, berichtet die Gruppe.
Aufführungen sind am Freitag, dem 6., Samstag, dem 7., Freitag, dem 13., Samstag, dem 14. März, Freitag, dem 20. und Samstag, dem 21. März, jeweils um 20 Uhr. Karten sind in den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich und können online unter www.tusgriesheim.de/zwiebelbuehne reserviert werden. km

Die Proben für das neue Stück der TuS-Zwiebelbühne laufen auf Hochtouren. Am Freitag, dem 6. März feiert „Guns ’n’ Nuns – Nehmen ist seliger denn geben“ Premiere. Das Bild zeigt (v.l.n.r.) Claus Walther, Heike Bialk und Rosi Fischer sowie im Hintergrund: Christian Zuckermann und Andreas Droll bei den Proben. privat-foto






