Hitzige Duelle und starke Leistungen bei den Tischtennis-Stadtmeisterschaften in Griesheim

Trotz hochsommerlicher Temperaturen von fast 30 Grad herrschte am vergangenen Wochenende in der Hegelsberghalle beste Stimmung: Der TuS Griesheim richtete mit Unterstützung des SV St. Stephan die diesjährigen Stadtmeisterschaften im Tischtennis aus und durfte sich über insgesamt 56 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an zwei Tagen freuen. Den Zuschauern boten sich zahlreiche spannende Ballwechsel, großer sportlicher Einsatz und viele faire Begegnungen. Auch für Speisen und Getränke war bestens gesorgt. Ein besonderer Dank der TuS-Verantwortlichen gilt dem Schirmherren Heiko Dickler, Marktbereichsdirektor der Sparkasse Darmstadt, für die großzügige Unterstützung der Veranstaltung sowie allen fleißigen Helferinnen und Helfern an beiden Turniertagen.Die Veranstalter zeigten sich daher rundum zufrieden mit der Resonanz und dem gelungenen Verlauf des Turnierwochenendes.

J11 und J15 starten die Stadtmeisterschaften 2026

Den Auftakt machten am Samstag, den 23. Mai, die Kinder und Jugendlichen. Insgesamt gingen 15 Nachwuchsspielerinnen und -spieler an die Tische. Gespielt wurde dabei in verschiedenen Altersklassen sowie getrennt nach aktiven Spielern und Hobby- beziehungsweise Anfängerklassen, sodass alle Teilnehmenden faire und spannende Spiele erleben konnten. Bereits ab 10 Uhr kämpften die jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Klassen J11 und J15 um die Titel. 

In der Altersklasse J11 gingen mit Bruno Eisele und David Alexander Koo zwei Spieler des SV St. Stephan an den Start. Während Eisele in der Hobbyklasse antrat, spielte Koo bei den Aktiven. Im direkten Duell setzte sich der favorisierte Koo souverän in drei Sätzen durch. Da die Wertung getrennt erfolgte, durften sich am Ende dennoch beide über den Titel des Stadtmeisters 2026 in ihrer jeweiligen Klasse freuen.

Spannend ging es auch in der Konkurrenz J15 der aktiven Spieler zu. Neben drei gemeldeten J15-Spielern traten zusätzlich zwei motivierte Spieler aus der jüngeren J13-Klasse an. Im Modus „Jeder gegen Jeden“ hatte somit jeder Teilnehmer vier Partien zu absolvieren. Dabei wurde um jeden Punkt leidenschaftlich gekämpft, kein Ball verloren gegeben und zahlreiche spektakuläre Ballwechsel sorgten für Begeisterung bei den Zuschauern. Am Ende setzte sich Jonas Jokisch von SVS verdient durch und sicherte sich den Titel des Stadtmeisters. Platz zwei belegte William Zoch vor Zénó Jursonovics. Vierter wurde John Ingelmann vor Daniel Patakfalvi.

Spannende Spiele auch bei der J13 und J19

Ab 12 Uhr standen dann die Wettbewerbe der Klassen J13 und J19 auf dem Programm. Mit insgesamt acht Teilnehmerinnen und Teilnehmern war die J13-Konkurrenz die größte des Samstags. Besonders bemerkenswert: Oliver Jursonovics trat, als einziger Hobbyspieler, freiwillig gegen die aktiven J13-Spieler an und stellte sich damit einer großen Herausforderung. Auch hier wurde im Modus „Jeder gegen Jeden“ gespielt.

In dieser Klasse dominierte William Zoch das Feld und wurde souverän ohne Satzverlust J13 Stadtmeister 2026. Dahinter belegte Lino Schlinger den zweiten Platz vor John Ingelmann. Rang vier ging an Aarush Moodi Vyshak vom SV Darmstadt 98. Oliver Jursonovics durfte sich trotz der starken Konkurrenz über den Titel des Stadtmeisters in seiner Klasse „J13 Anfänger/Hobby“ freuen.

Außerdem traten in der Klasse J13 drei Mädchen als Hobbyspielerinnen an und zeigten ihr Können in separat ausgetragenen Spielen. Hier setzte sich Hannah Wolf durch und gewann den Stadtmeistertitel vor ihrer Schwester Kathrin Wolf, Dritte wurde Marie Döhler.

Zeitgleich wurde die Stadtmeisterschaft in der Klasse J19 ausgespielt. Hier fanden sich nur zwei Spieler des TuS Griesheim ein. Im direkten Duell setzte sich Noah Ebach mit 11:6, 13:11, 9:11 und 11:8 gegen seinen Mannschaftskollegen Jaden Aussmann durch und sicherte sich damit den Titel des Stadtmeisters 2026.

Nach den Einzelkonkurrenzen stand schließlich noch ein offenes Doppelturnier mit Teilnehmern der Klassen J13 und J19 auf dem Programm. Im Finale setzten sich Noah Ebach und Jaden Aussmann klar mit 3:0 Sätzen gegen William Zoch und Lino Schlinger durch.

Mit vielen spannenden Begegnungen, großem Einsatz und zahlreichen fairen Spielen ging damit der erste Turniertag der Kinder- und Jugendkonkurrenzen erfolgreich zu Ende.

Nachdem am Samstag die Kinder und Jugendlichen ihr Können gezeigt hatten, kämpften am Sonntag die Erwachsenen um die Stadtmeistertitel.

10 Senioren eröffnen die Stadtmeisterschaften am Sonntag

Der zweite Tag begann ab 10 Uhr mit den Einzelkonkurrenzen der Senioren Ü70 – getrennt nach Hobby- und aktiven Spielern. Trotz sommerlicher Temperaturen gingen insgesamt zehn Teilnehmer an den Start und sorgten für spannende sowie faire Begegnungen. Vertreten waren Spieler des SV St. Stephan und TuS Griesheim, so mancher aus anderen Abteilungen.

In der Hobbyklasse traten sechs Spieler im Modus „Jeder gegen Jeden“ gegeneinander an. Gespielt wurden hier jeweils zwei Gewinnsätze. Den Titel des Stadtmeisters 2026 sicherte sich Bernhard Reckers vor Alfred Harder und Klaus Hofmann. Es folgten Jürgen Veit, Reinhard Bräuer und Horst Müller.

Bei den aktiven Senioren entwickelte sich besonders das Finale zwischen Martin Ebli und Thomas Fasold zu einer spannenden Partie. Nach fünf umkämpften Sätzen setzte sich Ebli durch und holte sich den Titel des Stadtmeisters. Thomas Fasold wurde Zweiter vor Georg Schweipert und Dietrich Öhlschläger.

Auch im Senioren-Doppel wurde anschließend um den Stadtmeistertitel gespielt. In einer gemeinsamen Konkurrenz der Hobby und Aktiven Spieler traten drei Doppel gegeneinander an. Den Sieg sicherten sich Horst Müller/Alfred Harder vor Bernhard Reckers/Klaus Hofmann sowie Dietrich Öhlschläger/Reinhard Bräuer.

Die Senioren-Konkurrenzen zeigten eindrucksvoll, dass Tischtennis auch im höheren Alter nichts von seiner Begeisterung verliert – und machten Lust darauf, im kommenden Jahr vielleicht selbst einmal in der Hobby Klasse an den Tischen zu stehen.

Damen und Herren Hobby und Damen Aktive kämpfen um die Stadtmeisterschaft

Parallel zu den Senioren-Konkurrenzen wurden am Sonntagvormittag bei noch angenehmen Temperaturen auch die Damenklassen sowie die Hobbykonkurrenz der Herren ausgetragen.

Bei den Damen traten insgesamt fünf Spielerinnen an. Während Julia Rinne und Ann-Katrin Freit in der Hobbyklasse spielten, gingen Antje Leibinger, Sonia Singler und Kerstin Rupp bei den Aktiven an den Start. Gespielt wurde auch hier im Modus „Jeder gegen Jeden“, die Wertung erfolgte jedoch auch hier getrennt nach Klassen.

In der Hobbykonkurrenz setzte sich Ann-Katrin Freit durch und sicherte sich den Titel der Stadtmeisterin 2026 vor Julia Rinne. Bei den aktiven Damen gewann Antje Leibinger vor Sonia Singler und Kerstin Rupp.

Im Doppelwettbewerb harmonierten Ann-Katrin Freit und Sonia Singler vom ersten Ball an sehr gut und sicherten sich den Sieg gegen Antje Leibinger und Julia Rinne.

Auch bei den Herren der Hobbyklasse wurde der Stadtmeister im direkten Vergleich aller drei Teilnehmer ermittelt, hier setzte sich Daniel Ridder gegen Ralf Freit (2.) und André Munzel (3.) durch.

Start der Herren Aktiven Klassen 

Ab 11 Uhr starteten schließlich die aktiven Herrenklassen in den Kategorien QTTR bis 1299, QTTR 1300–1450 sowie QTTR ab 1451.

Besonders stark besetzt war dabei die Klasse QTTR bis 1299 Punkte mit insgesamt 13 Teilnehmern. Gespielt wurde hier zunächst in vier Gruppen im Modus „Jeder gegen Jeden“, ehe sich die beiden Gruppenersten für das Viertelfinale qualifizierten.

In Gruppe Eins behaupteten sich Martin Gauder und Daniel Stajduhar gegen Klaus Müller und Ralf Freit. In der einzigen Dreiergruppe des Feldes sicherten sich Alexander Zoch und Andreas Eufinger das Weiterkommen, während Sonny Koo ausschied. Den Gruppensieg in Gruppe Drei holte Mike Hübner vor Martin Ebli, Noah Ebach und Daniel Ridder. Aus Gruppe Vier zogen schließlich Thomas Fasold und Jaden Aussmann ins Viertelfinale ein, während Frank Röhnke und Alexander Ginsburg den Sprung in die K.-o.-Runde verpassten.

Nach einer kurzen Pause – die Temperaturen in der Halle waren inzwischen deutlich angestiegen – ging es mit den Viertelfinalpartien weiter. Martin Gauder setzte sich gegen Jaden Aussmann durch, Alexander Zoch gewann gegen Martin Ebli. Außerdem punktete Andreas Eufinger gegen Mike Hübner, während Thomas Fasold gegen Daniel Stajduhar erfolgreich war.

Für besondere Spannung sorgte anschließend das Halbfinale zwischen Andreas Eufinger vom SV St. Stephan und Thomas Fasold vom TuS Griesheim. Nach einem zwischenzeitlichen 1:2-Satzrückstand kämpfte sich Fasold eindrucksvoll zurück, gewann den fünften Satz und zog damit unter großem Applaus ins Finale ein.

In der zweiten Halbfinalbegegnung trafen Alexander Zoch vom TuS Griesheim, der in der zurückliegenden Saison in seinen Spielen ungeschlagen geblieben war, und Martin Gauder aufeinander. Nachdem der erste Satz noch an Gauder gegangen war, steigerte sich Zoch deutlich und zog mit einem 3:1-Sieg ebenfalls ins Finale ein.

Dort wurde den Zuschauern noch einmal ein echtes Highlight geboten: Im vereinsinternen Endspiel zwischen Alexander Zoch und Thomas Fasold schenkten sich beide Spieler keinen Punkt. Um jeden Ball wurde leidenschaftlich gekämpft, sodass auch dieses Match erst im fünften Satz entschieden wurde. Am Ende setzte sich Alexander Zoch mit 3:2 durch und sicherte sich den Titel des Stadtmeisters in der Klasse QTTR bis 1299. Damit durfte die Familie Zoch gleich doppelt jubeln: Nachdem am Vortag bereits Sohn William die Stadtmeisterschaft in der Klasse J13 gewonnen hatte, war nun auch Vater Alexander erfolgreich – ein besonderer Moment für die Familie und den Verein gleichermaßen.

Auch im Doppelwettbewerb blieb es spannend. Vier Paarungen gingen an den Start, die Spiele wurden parallel zum Einzelturnier ausgetragen. Nachdem am Ende gleich drei Doppel jeweils zwei Siege auf dem Konto hatten, musste hier das Satzverhältnis über die Platzierungen entscheiden. Den Titel des Stadtmeisters 2026 der Herren bis QTTR 1299 sicherten sich somit schließlich Thomas Fasold und Mike Hübner (beide TuS Griesheim)vor Andreas Eufinger/Martin Ebli (beide SV St. Stephan), Jaden Aussmann/Noah Ebach sowie Alexander Zoch/Klaus Müller (alle TuS Griesheim).

Ab 13 Uhr standen schließlich die beiden letzten Herrenklassen des Tages auf dem Programm: QTTR 1300 bis 1450 sowie QTTR ab 1451.

In der Klasse QTTR 1300 bis 1450 gingen sechs Spieler an den Start, die im Modus „Jeder gegen Jeden“ den Stadtmeister ausspielten. Auch diese Begegnungen waren geprägt von langen Ballwechseln, spannenden Spielen und knappen Entscheidungen. Am Ende setzte sich Sebastian Reinhart durch und sicherte sich den Titel vor Thomas Keller und Jonas Schmidt. Die weiteren Plätze belegten Amel Premtic, Ralf Böhling und Julian Andraschek. Im Doppelwettbewerb kam es direkt zum Finale zwischen zwei Paarungen. Hier überzeugten Jonas Schmidt/Amel Premtic mit einem klaren Drei-Satz-Erfolg gegen Sebastian Reinhart und Thomas Keller.

Auch in der höchsten Klasse ab QTTR 1451 wurde im Einzel jeder gegen jeden gespielt. Die Zuschauer bekamen durchweg spannende und abwechslungsreiche Begegnungen zu sehen. Eine wirkliche Favoritenrolle gab es hier nicht, auch gab es den einen oder anderen Überraschungssieg. Nach Abschluss aller Spiele lagen dann gleich drei Spieler mit jeweils 2:1 Siegen punktgleich an der Spitze, sodass auch hier das Satzverhältnis über die Platzierungen entscheiden musste. Stadtmeister 2026 wurde schließlich Tom Kirchmann vor Mark Müller und Bernd Singler auf dem geteilten zweiten Platz. Rang drei belegte Armin Franken.

Außerdem fanden sich die vier Spieler zu einem Doppelfinale zusammen. Hier setzten sich Tom Kirchmann und Bernd Singler souverän in drei Sätzen gegen Mark Müller und Armin Franken durch.

Mit vielen spannenden Begegnungen, großem sportlichen Einsatz und jederzeit fairen Spielen gingen zwei gelungene Turniertage in der Hegelsberghalle zu Ende. Die Turnierleitung Melanie Singler und Kerstin S. Rupp mit ihren beiden Helfern, Sonia Singler und Eva Hahn, bedankten sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, allen Helferinnen und Helfern sowie den Zuschauern für die tolle Atmosphäre.

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