Das ist neu ...
Peter Bayer feiert seinen 90. Geburtstag / Unermüdlicher Ehrenamtler, starker Läufer, lebendes Lexikon und seit über 50 Jahren beim TuS
Herzlichen Glückwunsch lieber Peter!
Am 23. August feierte unser TuS-Urgestein Peter Bayer seinen 90. Geburtstag. Die TuS-Leichtathletikabteilung wünscht unserem Jubilar einen wunderschönen Geburtstag im Kreise der Freunde und Familie.
Weiterhin alles Gute, gute Gesundheit und unaufhörliche Energie und Lebensfreude an der Seite deiner Frau Gabriele. Möge dein Geburtstag ein Tag voller schöner Erinnerungen bleiben.
Ein weiteres großartiges Portrait des Jubilars hat Wolfgang W. Schüler, Sozialpädagoge und regelmäßiger Läufer aus Wiesbaden, geschrieben. Nachzulesen im Online-Journal LaufReport auf https://laufreport.de/portraits/personen/bayer/bayer.htm
Ein Blick auf die HLV-Seiten lohnt sich ebenfalls.
kh 23.8.25

Foto: Verein
2. Seniorenliga startete in Viernheim...
Nach den Rennen der Jugend am Samstag starteten am Sonntag die TuS Senioren in der Seniorenliga.
Mit der Startnummer 281 begab sich Hermann Dorner auf die Olympische Distanz. Für die 1500 Meter Schwimmen benötigte er 35 Minuten, die 40 km Rad in 1:27 Stunden und den 10 km Lauf meisterte er unter 57 Minuten. Mit diesen Zeiten gewinnt Hermann Dorner das Rennen in der Altersklasse 75 - 80.
in der 2 Seniorenliga starteten ebenfallst auf der Olympischen Distanz Mathias Metzger, Uwe Cassel, Peter Jakob und Matthias Fengler. Bestes Ergebniss erzielte Mathias Metzger der nach 2:40:16 den 10. Platz belegte. Uwe Cassel auf Rang 23 nach 2:59:11 Stunden. Drittbestes Ergebniss erkämpft sich Peter Jakob mit dem 26. Rang nach 3:03:01. Mathias Fengler behauptete sich auf den 30. Platz in 3:23:36 Stunden. In der Mannschaftswertung erreichten TuS Athletenn den 7. Platz und sichern sich 2 Punkte in der Cup Wertung. In der Gesamtwertung der Seniorenliga stehen die TuS Senioren aktuell auf dem 5. Platz.

Foto: Martin Aring
TuS Nachwuchs Schülerinnen werden sichern sich gleich 3 Title bei den Hessenmeisterschaften...
Am Samstag den, 23.08.2025 ging es weiter mit den Rennen der HTV Cup Serie in Viernheim. Die TSV Amicitia Viernheim trug dieses Jahr die Hessischen Meisterschaften aus.
Gleich im 1. Rennen belohnte sich Lotta Hafermalz mit dem Titel der Hessenmeisterin. Als 2. kam sie nach 100m Schwimmen aus dem Wasser und übernahm dann die Führung auf dem Rad. Beim Einlaufen in die 2. Wechselzone war der Vorsprung noch knapp. Im anschließenden Lauf mobilisierte Lotta Hafermalz nochmal ihre Kräfte und lief als 1. über die Ziellinie mit 22 Sekunden Vorsprung zur 2. platzierten Amelie Heinrich vom TSC Amicitia Viernheim. Rang 3 ging an Laura Müller.
Das 2. Podium an diesem Tag ging an Leni Hafermalz. Sie sicherte sich Bronze bei den Schülerinnen B. Auf Position 5 nach dem Schwimmen hatte sie allerhand aufzuholen. Mit viert bester Radzeit kam sie Ihrem Podest schon etwas näher und im anschließenden Lauf entschied es sich dann. Mit nur 18 Sekunden Rückstand zur erstplatzierten Lina Wahl sicherte sich Leni Hafermalz den 3. Platz. 2. Rang ging an Linnea Bartels.
Die Schüllerinnen B sind derzeit im TuS stark Vertreten und bei den Hessischen Meisterschaften wurde auch eine Mannschaftswertung vergeben. Für diese Wertung brauchte es 3 Ergebnisse. Celia Pereda Lostau sicherte das 2. beste TuS ergebniss in dieser Altersklasse mit dem 8. Rang. Fabienne Giesa behauptete sich ebenfalls mit guten Leistungen in dem großen Feld der 26 Starterinnen und sicherte sich den 10. Platz.
Mit diesen 3 guten Ergebnissen sicherten sich die jungen Damen den Titel der Hessenmeisterinnen in der Mannschaftswertung vor dem SC Oberursel und dem MTV Kronberg.
Unter den 26 Startern der Schüler B, männl, vertraten Nick Lloyd Desch und Levi Bauer den TuS. Levi Bauer überzeugte mit 7. bester Radzeit und Arbeitete sich im gesammtfeld weiter vor. Mit Platz 10 ist er dabei im oberen Klassement. Für Nick Lloyd Desch wurde es nach 24:34 ,38 der 21 Rang.
Bei den Schülerinnen A war Juli Strobel am Start. Die 400 m Schwimmen, 10 km Radstrecke und die 2,5 km Laufstrecke in ihrer Altersklasse schaffte sie in 43:08,02 Minuten. Für Juli Strobel der 6. Platz.
Auch Oskar Sauer trumpfte auf mit persönlicher Bestleistung. Die Schüler A männlich, mit 30 jungen Athleten am Start, In diesem starken Teilnehmerfeld setzte sich Oskar Sauer durch und erkämpfte sich den 14. Platz.
Das Rennen der Jugend B, hier stand allein Kimi Bauer am Start für den TuS. Kimi Bauer belegte den 24. Rang nach 41:12,17 Minuten.
In der Jugend A startete Julius Nothnagel. Mit 4. bester Schwimmzeit gelang Julius Nothnagel der Zieleinlauf nach 1:04:45,36 Stunden, Rang 8 für Julius Nothnagel. Seine Distanz, 500 Meter Schwimmen 20 km Rad und 5 km Laufen.
Unter den 50 Damen in der offenen Klasse der Sprint Distanz behauptete sich Vernea Kopp und erkämpfte sich den 12. Platz in der Gesammtklasse. 6. Rang in der Altersklassen, AK 25.
Die E-Jugend geht in der kommenden Saison mit zwei Mannschaften an den Start
Das ist sowohl einem großen Kader als einem größeren Leistungsgefälle der Kinder geschuldet. Durch die Meldung von zwei Mannschaften erhalten alle Kinder die Möglichkeit in der entsprechenden Spielklasse ihre Spielanteile zu bekommen und über die Praxis das Spiel zu lernen. Ziel der Mannschaften ist es, in der Vorrunde so gut abzuschneiden, dass man in der Rückrunde ggf. eine Spielklasse höher eingestuft wird. Trainiert werden die Kinder zweimal in der Woche von Manfred Lohnes. Hauptaugenmerk im Training liegt in der Vermittlung von Grundlagen (Laufen, Prellen, Passen, Fangen, Werfen und Spielen), um gut ausgebildete Kinder für die nächsten Altersstufen zu bekommen. Dabei soll allerdings der Spaß und die Freude am Handballspielen nicht zu kurz kommen. Ein Dankeschön gilt jetzt schon den Eltern, die sich bei den Heim- und Auswärtsspielen mit großem Einsatz engagieren und somit auch die Arbeit der Abteilung auf ihre Weise unterstützen! Die Mannschaften freuen und bedanken sich schon jetzt für die Unterstützung ihrer Fans bei den Heim-und Auswärtsspielen.
Die im letzten Jahr neuformierte D-Jugend hat, bedingt durch die Zwangspause, noch keine Punktspiele bestritten. Der Saisonstart ist jetzt aber für Anfang November geplant.
Mit den Zugängen aus der letztjährigen E-Jugend besteht der Spielerkader der D-Jugend aus ca. 18 Kindern. Wir werden deshalb mit zwei Mannschaften in die neue Saison gehen. Die D1 wird in der Bezirksoberliga spielen, die D2 in der Bezirksliga. Die D1, die sich überwiegend aus den Spielern der Vorsaison zusammensetzt, kann eine gute Rolle in der BOL spielen. Die Spieler der D2 können in der BL ihr Können unter Beweis stellen. Die Herausforderungen, für die überwiegend aus dem jüngeren Jahrgang bestehende Mannschaft, sind sehr hoch. Technisch sollten es die Kids aber draufhaben. Inwieweit sie körperlich mithalten können, muss man im Verlauf der Saison sehen. Alle Spieler sollen sich in der neuen Saison mit zweimal bzw. dreimal Training in der Woche weiterentwickeln und in ihren Spielklassen möglichst gut mitspielen. Im Vordergrund der Trainingsarbeit stehen die technische und taktische Weiterentwicklung der Spieler entsprechend den Spiel- und Trainingsvorgaben des DHB und die Einbindung in das Jugendkonzept der Handballabteilung des TuS Griesheim. Trainiert werden die Kinder zweimal/dreimal in der Woche von Manfred Lohnes mit Unterstützung durch Sebastian Müller. Kleine Anekdote am Rande: Wer aus der jüngeren Handballgeneration hat schon mal im Schneetreiben trainiert? Mit der D- und E-Jugend haben wir im März auf dem Sportplatz des TuS allen witterungsbedingten Widrigkeiten getrotzt (auch Corona) und im Schneetreiben und im strömenden Regen trainiert. Wahrscheinlich gibt es nur wenige aus der jüngeren Handballgeneration, die das von sich behaupten können (der Verfasser ausgenommen). Ein Dankeschön gilt den Eltern, die sic bei den Heim- und Auswärtsspielen mit großem Einsatz engagieren und somit auch die Arbeit der Abteilung auf diese Weise unterstützen. Die Mannschaften freuen und bedanken sich für die Unterstützung ihrer Fans bei den Heim-und Auswärtsspielen.
Nachdem der Hallensport durch die Pandemie fast ein Jahr stillstand, konnte die Griesheimer C-Jugend diesen Sommer wieder mit dem gemeinsamen Training starten.
Die staatlich auferlegte Staffelung erlaubte es der neuen Jugend des TuS Griesheim bereits im März zu starten. Die Jungs aus den Jahrgängen 2007 und 2008 nahmen das Angebot gerne an und ein regelmäßiges Training konnte unter angepassten Hygieneregeln und unter freiem Himmel stattfinden. Da es je nach Infektionszahlen ein Kontaktverbot gab, wurde dabei viel individuell gearbeitet. Die Begeisterung, wieder mit einer Mannschafft gemeinsam auf dem Sportplatz zu stehen, war deutlich spürbar und ein festes Team konnte sich etablieren. Nach den Lockerungen der Corona-Maßnahmen ging es schließlich zurück in die Sporthalle. Durch das bereits vorher stattfindende Training waren alle Spieler bereits an den Sport gewöhnt und der Einstieg verlief sehr zufriedenstellend. Besonders die Motivation aller Trainingsteilnehmer und ein hohes Durchschnittsniveau sind Stärken der Mannschaft. Im Fokus des Trainings liegen dieses Jahr besonders die Grundfertigkeiten. Die Inhalte aus dem vergangenen Jahr müssen wiederholt und zum Teil neu eingeführt werden. Zusätzlich kommen Änderungen in der Art der Deckung (von Mann- zur Raumdeckung) und Angriffspositionierungen (Linien- zu Eckenaußen) dazu. In die Runde Ende Oktober kann die Mannschafft mit viel Selbstbewusstsein starten. Hier sollte eine Platzierung in der oberen Hälfte möglich sein. Wobei die Leistung nach einem Jahr Pause nicht im Mittelpunkt steht, sondern der Spaß, endlich wieder in der Halle zu stehen. Auch wenn es wenig Abgänger im letzten Jahr gab, ist die Mannschafft auf der Suche nach weiteren Spielern. Wer Interesse an einem Probetraining hat, ist herzlich willkommen.
Nach einem erfolgreichen Abschluss der letztjährigen Runde in der Bezirksoberliga begann für die B-Jugend bereits einige Tage nach dem letzten Saisonspiel die Vorbereitung auf die Qualifikation für die kommende Saison.
Die junge Mannschaft des Trainerteams Dave Dussling und Michi Siebler begann früh in der Vorbereitung damit, eine im Vergleich zur C-Jugend defensivere Abwehrformation in Form einer 3-2-1-Deckung einzustudieren. Offensiv lag der Fokus zunächst auf dem Zusammenspiel in Kleingruppen, was besonders dem geringen Zeitintervall zwischen dem Ende der letzten Runde und dem Beginn der Qualifikationsspiele geschuldet war. Ausgehend von einer disziplinierten Abwehr, einem starken Zusammenhalt im Team und einer herausragenden Torhüterleistung in den vergangenen Qualifikationsspielen konnte sich die Truppe erneut für die Bezirksoberliga qualifizieren.
Der Fokus in der Vorbereitung liegt nun darauf, das neu erlernte Abwehrsystem weiter zu verinnerlichen und weitere Wege zu erlernen, um im Angriff als Team zum Torerfolg zu kommen. Außerdem werden die Trainingseinheiten um einen Fitness- und Athletik-Teil ergänzt.
Unsere A-Jugend blickt auf eine äußerst erfolgreiche Saison zurück, in der sie ungeschlagen unangefochten und ohne Verlustpunkte den Titel in der Landesliga erringen konnte.
Nachdem durch eine schwache Qualifikationsrunde der Einzug in die Oberliga deutlich verpasst wurde, ging der sprichwörtliche Ruck durch die Mannschaft und getreu dem Motto: “Jetzt erst Recht” marschierte die Mannschaft von Coach Omerovic souverän durch die Landesliga und krönte ihre Leistung mit dem hochverdienten Meistertitel. Erschwert wurde die Runde durch den längerfristigen Ausfall des Trainers, den Jugendkoordinator übergangsweise höchst erfolgreich ersetzte.
Das Trainerteam selbst bezeichnet die individuelle Förderung der einzelnen Spieler als Teil eines großen Ganzen als das Erfolgsrezept der Truppe. Nachdem die Mannschaft nach den ersten Erfolgen ins Rollen kam, hat sie schlichtweg einen Lauf bekommen und sich als geschlossene Einheit präsentiert. Hier wurde einmal mehr deutlich, wie elementar der Mannschaftsgedanke in unserem Sport ist. Der Wille und das Zusammengehörigkeitsgefühl können nicht nur Berge versetzen, sondern auch Spiele gewinnen. Diese wiedergewonnene Stärke ließ die Truppe einfach einen guten Ball spielen. Besonders hervorzuheben ist, dass es aus dem letztjährigen Kader vier Spieler in den zumindest erweiterten Kader der ersten Mannschaft geschafft haben.
In der neuen Saison heißt es für die A-Jugend mit einem extrem kleinen Kader und erneut verkorkster Qualifikationsrunde, das Beste aus der Situation zu machen. In der Bezirksoberliga gilt es, sich zu behaupten und mit den Tugenden aus der Vergangenheit eine trotz allem erfolgreiche Runde hinzulegen. Coach Sakib Omerovic wird aus dem Kader das Beste rausholen und mit seinen Jungs, gute Leistungen auf der Platte zu zeigen.
Generell bleibt das Hauptziel, die A-Jugendlichen zielgerichtet auf den Übergang in den Aktivenbereich vorzubereiten und ihnen das Handwerkszeug in taktischer und spielerischer als Grundlage für eine weitere Karriere mitzugeben. Für den TuS dient diese erfolgreiche Jugendarbeit als Basis für unsere beiden aktiven Mannschaften.
Unsere Jugend ist das Fundament unseres Erfolges, um finanzielle Nachteile auszugleichen. Aus diesen Gründen gilt es eng zusammenzustehen und den ganzen Verein als Einheit zu präsentieren.
Hallo liebe Zuschauer, Fans und Freunde des Griesheimer Handballs, WIR haben es geschafft, WIR sind in die höchste hessische Spielklasse, die Oberliga Hessen aufgestiegen!
Mit WIR sind nicht nur die Spieler, Trainer und Betreuer gemeint. Vielmehr auch ihr als Zuschauer, die die Mannschaft zu diesem Erfolg im Saisonfinale im Spitzenspiel in Gelnhausen mit eurem Enthusiasmus angefeuert habt.
Das war Wahnsinn pur, was in der Halle los war und was unsere mehr als zahlreiche mitgereiste Fangemeinschaft an Unterstützung gegeben hat.
Doch erstmal vorab ein kleiner Rückblick auf die komplette Runde:
In einem neuen Coronabedingten-Modus in verkleinerter Form mit 8 Mannschaften und nachfolgender Auf- und Abstiegsrunde ging es am 29.10. vor Zuschauern im Derby-Heimspiel gegen den TSV Pfungstadt mit der Landesligasaison 2021/22 endlich los. Leicht nervös wurde das 1. Spiel begonnen und konnte nach einigen Minuten jedoch in die richtige Bahn gelenkt und gewonnen werden. 12 teils sagenhafte weitere Spiele konnten noch in der Vorrunde gewonnen werden. Demgegenüber stand lediglich eine Niederlage, die jedoch ausgerechnet bei unserem alten Konkurrenten TSV Pfungstadt im Lokalderby.
Nichtsdestotrotz ging es dann in die Aufstiegsrunde, in der man ausschließlich auf Mannschaften aus der anderen Landesliga-Gruppe OF/HU in vier Hin- und Rückspielen traf. Auch hier konnte man bis 2 Spieltage vor Schluss alle Spiele gewinnen, so dass es im Heimspiel gegen die HSG Bachgau zum ersten Matchball um den Aufstieg in heimischer Halle kam. Doch auch hier ging man sehr nervös ins Spiel, sicherlich auch etwas der gewaltigen Kulisse geschuldet, die die Halle in einen wahren Hexenkessel verwandelt hatte. Man lag permanent mit 1-2 Toren zurück und konnte es auch bis zum Schlusspfiff nicht mehr schaffen, das Spiel zu unseren Gunsten zu drehen. So verlor man den ersten Matchball mit 2 Toren Unterschied und es kam wie Anfangs schon erwähnt zum Endspiel in Gelnhausen mit dem verdienten, positiven Ausgang für uns. Was sich an Unterstützung vor und während dem Spiel abspielte, war schlicht und ergreifend einfach Wahnsinn pur, das Geschehene ging schon jetzt in die Annalen unseres Vereins ein.
Auch bei den nachfolgenden Feierlichkeiten brachen mehr als einmal die emotionalen Dämme und es ging verdienterweise hoch her. Aber auch wie im richtigen Leben muss jede Feierlichkeit einmal zu Ende gehen. Aufgrund der außergewöhnlich langen Saison standen uns nur 2 Wochen Pause zur Regeneration zur Verfügung bis es schon wieder losgeht, das Abenteuer Oberliga beginnt.
So eine Saison erfordert viel Detailarbeit und die muss gut vorbereitet sein, um nicht von Anfang an am Tabellenende zu stehen. Auch für die erforderliche Kaderplanung blieb entsprechend kaum Zeit und wir mussten kurzfristig tätig werden. Es werden wohl 1-3 Spieler diese Runde aus beruflichen oder Studiengründen den Verein zumindest vorübergehend verlassen, so dass nach Verstärkungen auf einzelnen Positionen gesucht werden muss und wird..
Hier gab es auch schon einige aussichtsreiche Gespräche, die darauf hoffen lassen, dass sich die Qualität unseres Kaders qualitativ stabilisieren oder verbessern wird. Wenn die Kaderplanung dann bis Anfang bzw. Mitte Juli abgeschlossen ist, geht es auch Anfang Juli mit der Vorbereitung los. Hier stehen verschiedene Kraft- und Ausdauertrainings am Anfang an, um dann in der Mitte der Vorbereitung an handballerischen und taktischen Feinheiten zu arbeiten. Zwischen den Trainingseinheiten wird es an den Wochenenden verschiedene Vorbereitungsspiele geben, unter anderem dann auch gegen höherklassige Mannschaften und Konkurrenten der bevorstehenden Saison.
Die neue Runde in der Oberliga geht am 10./11.09. los. Dementsprechend wird es aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit auch nur ein Trainingslager geben können. Trotz allem muss man die kurze Zeit nutzen, um intensiv an sich zu arbeiten und Stück für Stück zu verbessern, um das nächste große sportliche Ziel zu erreichen: den Klassenerhalt in der Oberliga.
Hier kommt aber auch ihr als Zuschauer, Fans und Freunde des Griesheimer Handballs ins Spiel.
Unterstützt uns weiterhin so kräftig wie ihr es in der vergangenen Runde schon getan habt und glaubt an uns und gebt uns die Kraft, das ein oder andere Spiel gewinnen zu können, auch wenn es mal anders aussehen sollte. Wir sind der Underdog in der Oberliga und werden trotzdem alles dafür geben, erfolgreich zu sein und euch wieder Freude, Spannung und mitreißenden Handballsport zu bieten.
Die Mannschaft und der komplette Staff sagen Danke für die tolle Unterstützung in der letzten Saison und freuen sich auf euch in der Halle, egal ob Zuhause oder Auswärts.
Euer Team Herren 1

Foto: Martin Aring
Gelingt der Aufstieg in Bottendorf...?
Der Burgwald Triathlon lädt ein zum Regionalliga-Rennen und zum HTV-Cup. In der Regionalliga für die Damen standen am Start, Leonie Schmoll, Verena Kopp, Marie Zwick und Maike Baldus. Bei den Herren starteten Emile Vanolst, Tom Heyart, Magnuns Kraft, Tim Goergen und Julius Nothnagel.
Punkt 11 Uhr starteten die Damen, auf dem kleinen Ponton wurde in 2er Reihen hintereinander gestartet, kurze Absprache im Team wer startetn in der 1. Reihe...?
Es folgt ein wackeliger Start, nachdem die 1 Reihe abgesprungen schüttelte es den schwimmenden ponton richtig duch, die ein odere andere Atheletin kämpfte ums Gleichgewicht und kam verzögert ins Wasser.
Beste Schwimmperformance im Team kam von Leonie Schmoll, mit der drittbesten Schwimmzeit läuft sie in die Wechselzone. Knapp dahinter Marie Zwick mit fünftbester Schwimmzeit. Es folgen Maike Baldus und Verena Kopp in die Wechselzone. Maike Baldus legte auf der 20 km langen Radstrecke ordentlich zu und kämpfte sich weiter vor. Die 5 km in 19:43 Minuten reichten dann für den 7. Rang. Auf Rang 13 Marie Zwick, die jüngste im Team mit einer Gesamtzeit von 1:08:26. Leonie Schmoll übertritt die Abstiegsmarkierung und kassiert eine Zeitstrafe, Rang 15 nach 1:09:04. „Für mich ein absolut zufriedenstellendes Ergebniss nach so kurzer Vorbereitungsphase“ so Leonie Schmoll. Verena Kopp mit 1:14,15 auf dem 25. Platz. In der Mannschaftswertung erreichen die Damen des REA Card Teams den 3. Platz.
Der Startcounddown für die Herren endet um punkt 12:00. Tim Goergen kommt als erster aus dem Wasser. Tom Heyart verlässt als 2 TuSler das Wasser gefolgt von Magnus Kraft direkt dahinter Emile Vanolst. Julius Nothnagel in der zweiten Verfolgergruppe. Auf der Radstrecke kämpft eine gut 18 Mann starke Gruppe um die Führung. zu diesem Zeitpunkt sind 4 TuS Athleten in der Führungsgruppe. Julius Nothnagel als einer der jüngsten schlägt sich hervorragend in der direkten Verfolgergruppe. Der anschließende Lauf entscheidet dann die finalen platzierungen. Mit 23 Sekunden Abstand zum Sieger sichterte sich Emile Vanolst mit 53:54 Minuten den 2. Platz, auf Rang 3 Tom Heyart nach 54:16 Minuten. Magnus Kraft erkämpft sich den 5. Platz in 55:03 Minuten. Tim Goergen auf Rang 7, 55:15 Minuten und Julius Nothnagel auch unter 1 Stunde, 59:03 Minuten auf Rang 40.
In der Mannschaftwertung sicherte sich das Team des TuS Griesheim Triathlon den 1. Platz und schafft damit den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Foto: Martin Aring
Starker Auftritt der Schüler B Damen bei den Hessenmeisterschaften in Viernheim...
Nach der Saisonpause ging es weiter mit den Rennen des HTV Cups. Am Samstag den 23.08.2025 wurden in Viernheim auch die Hessischen Meisterschaften ausgetragen.
Gleich zu beginn, in einem der ersten Rennen belohnte sich Lotta Hafermalz mit dem Titel der Hessischen Meisterin. Als zweite kam sie aus dem Wasser und erkämpfte sich auf dem Rad eine knappe Führung. Im anschließenden Lauf mobilisierte Lotta Hafermalz nochmals ihre Kräfte und baute den Vorsprung zu Amelie Heinrichs weiter aus. Mit 21 Sekunden Vorsprung sichterte sich Lotta Hafermalz den 1. Platz vor Amelie Heinrichs vom TSV Amicitia Viernheim. 3 Rang ging an Laura Müller.
Im 2. Rennen, die AK Schülerinnen B, kam Leni Hafermalz als 5. aus dem Wasser. Um ein Podiumsplatz zu erreichen gab allerhand aufzuholen. Auf dem Rad gelang es ihr sich auf position 4 vorzuarbeiten. Mit zweitbester Laufzeit erkämpfte sie sich den 3. Platz mit 18 Sekunden Rückstand zur erstplatzierten Lina Wahl. Rang 2 ging an Linnea Bartels. Für Leni Hafermalz, Bronze bei den Hessischen Meisterschaften.
Das zweitbeste Ergebniss für den TuS sicherte sich Celia Pereda Lostau mit dem 8 Rang. Auch Fabienne Giesa behauptete sich gut im Rennen und belegte Rang 10. In der Mannschaftwertung werden die Jungen Damen mit diesen 3 guten gesamtergebnissen Hessenmeisterinnen vor der Mannschaft des SC Oberursel und der des MTV Kronberg.
Bei den Schülern B männlich, vertraten Nick Lloyd Desch und Levi Bauer den TuS. Hier überzeugte Levi Bauer mit einer Top Leistung und machte einen großen Schritt ins Gesamtklassement der oberen 10. Mit 7. bester Radzeit belegte er den 10. Rang. Nick Lloyd Desch mit solider Leistung erkäfmpte sich den 21. Rang
Im Rennen der Schüller A überraschte Okar Sauer mit seiner starken Leistung. Mit seinem 14. Platz erkämfpte er sich unter den 30 Athleten sein Platz in den oberen Klasse. Juli Strobel überzeugte mit dem 6. Rang als als eine der jüngsten in diesem Jahrgang. Juli Strobel absovierte die 400 m Swim / 10 km Bike / 2,5 km Run in 43:08,02 Minuten.
Kimi Bauer im Rennen der Jugend B auf Rang 24. Julius Nothnagel startete auf der längeren Distanz 750 Meter Schwimmen, 20 km Rad und 5 km Lauf und belegte den 8. Rang nach 1 Stunde, 4 Minuten.
Verena Kopp sicherterte sich in der Offenen Klasse auf der Sprint Distanz den 12. Platz in der Gesamtwertung. In Ihrer AK 25 stand sie mit Ihrer Leistung auf Rang 6. „Ich bin absolut happy mit meinem Ergebniss nach so langer Trainingspause“ kommentierte Verena Kopp nach dem Rennen.

Foto: Hermann Dorner
Neues aus der AK 75+....!
Die folgenden Zeile stammen aus der digitalen Feder Hermann Dorners, der mit 76 Jahren quer durch Europa reist um sich in seiner Altersklasse zu messen. Dass diese Reisen mehr als nur ein Ausflug zum nächsten Titelkampf sind beschreibt Hermann hier, seine Eindrücke und Beschreibungen, einfach Klasse...
Folgender Text: Hermann Dorner,
Eindrücke von der EM2025 in Prachatitz. Wie komme ich darauf?
Bei der feierlichen und stimmungsvollen Siegerehrung der EM2024 in Vichy wurde vom Präsidium der WTU der Austragungsort für die Europameisterschaft 2025 unter großem Applaus bekannt gegeben.
"Istanbul". Wie alle, war ich total begeistert. Die Brücke, welche Europa mit Asien verbindet, wird für den Verkehr gesperrt und als Höhepunkt der Radstrecke freigehalten. Man stelle sich das vor ! Wir Athleten auf dem Rad im Höllentempo von einem Kontinent zum anderen- in Minuten.
Nach der ersten Euphorie hat sich das politische Klima im Gastgeberland zusätzlich weiter verschlechtert. Mit Protesten und Massenkundgebungen. Wie wird das eskalieren? Und dann noch die nahe polternde unruhige Erdkruste. Werden Flüge gestrichen? Wie kommt man- wenn es soweit ist- hin und wieder zurück?
Die Stimmung unter den anderen Athleten war dabei durchaus verhalten. Und ich? Ich wollte unbedingt sehen, ob ich den Vizemeister auch 2025 noch mal schaffe.Schweren Herzens habe ich mich entschlossen, Istanbul zu streichen.
Und jetzt.....
Bei der DM2025 -Kurz Distanz in Kalkar- im Juli höre ich, dass am 07.August in Prachatitz/Tschechien die WTU Europameisterschaft Cross Duathlon als Teil der XTERRA Wettkampfserie stattfindet. Ich bin begeistert und melde mich dafür auf den letzten Drücker an, ohne genau zu wissen was mich erwartet. "Du schaffst das schon" "kein Problem" etc.
Viel Zeit, mich darauf einzustellen, habe ich nicht. Der Zeitplan ist eng. Am Samstag 03 August. die Deutsche Sprint Meisterschaft in Dresden, am Montag noch einen Tag mit einer Dampferfahrt auf der Elbe genossen. Herrlich! Am Dienstag von Dresden aus durch Tschechien auf Bundesstrassen durch eine traumhafte Landschaft nach Prachatitz in Südenböhmen gefahren. Herrlich! Das durch den Jahrhunderte währenden Salzhandel reich gewordenen historischen Städtchen mit dem zentralen Markplatz, rundum mit Bürgerhäusern, Toren, Wehrmauern eingerahmt präsentiert sich für uns als Startline, als Wechselzone, als Teil der Laufstrecke, als Teil der Radstrecke, als Finish und als Bühne für das Spektakel.
Unser Hotel im alten Gemäuer, direkt am zentralen Platz ist mit Athleten voll belegt. Auf den Speisenkarten sehe ich keine „athletengerechten“ Gerichte. Die anderen wohl auch nicht, jedenfalls sehe ich Schnitzel, Würste und weitere gesunde, kräftige Sachen auf den Tellern rundherum. Dann auch auf meinem. „Du brauchst Kraft morgen!“ Ich befürchte das auch.
Die Laufstrecke habe ich kurz angetestet. Hilfe. Es blieb beim antesten.
Den Radsplit bin ich dann abgefahren. Hermann ! Du bist kein Crosser. Auch nicht mit den kurz vorher neu aufgezogenen 26" Schwalbe XC Reifen. Das Vorderrad hüpft über Stock, Stein und Wurzeln. Auf dem schmalen Single-Trail Passagen ist es für mich beängstigend. Und wie werden die Profis morgen unterwegs sein? Ich habe das schon in Fernsehen gesehen. Unglaublich bestimmt. Vor dem Rad- Check-in frage ich die Jungen Athleten nach deren gefahrenem Reifendruck. 1.8 Bar! Sie helfen mir, stecken ihre Pumpe an mein Ventil für Vorder- und Hinterrad und lassen die munter hüpfenden 3 bar in die frische Luft entweichen. Das beruhigt mich, und ist dann deutlich besser zu steuern. Ich gebe es zu. Ich steige drei mal ab, zwei Schiebepassagen und eine kurze Kante bergab. Ich glaube, ich war dabei nicht allein. Und was sage ich, auch auf den Laufsplitts bin ich jeweils 3 mal gehend zu Fuß. Zwei mal bergan, auch mit Unterstützung der Hände und ein mal bergab, mich an einem dünnen Baumstamm abfangend. der Stamm war in Armhöhe schon deutlich abgegriffen.
Auf den Wiesen im unteren unbewaltenden Teil der Strecke eröffnet sich ein prächtiger Blick auf das Städtchen, die Urlauber genießen das bestimmt, ich nicht. Hermann! Jetzt nur nicht stolpern. Du hast den Single Trail mit Umsicht gemeistert und es erst weiter unten bergab auf der Straße laufen lassen. Spektakulär im Städtchen durch eine schulterenge, gewinkelte Gasse und einem niedrigen Torbogen als Ausgang. Kopf einziehen und daran denken! Es ist meine letzte Laufrunde von insgesamt drei Runden.
Lauf 1: 8km (2 Runden à 4km jeweils 100 Höhenmeter) Rad: 21km (1 Runde Single Trails und Forstwege 400 Höhenmeter Lauf 2: 4km (1 Runden wie Lauf 1)
Und.... wie fühle ich mich als European Vice Champion abends auf der Bühne zur Siegerehrung.? Zusammen mit meinem Kontrahenten aus Great Britain. Toll, großer Applaus bei der Nennung unserer Altersklasse. Bei den vielen Meisterschaften merke ich schon, dass mir/uns .ein Altersbonus entgegengebracht wird. Von "Voll Krass", "Toll" und "Applaus". Aber es gibt noch ältere Athleten. Gherardo im Italienischen National Dress z.b. Mit 86 Jahren rockt er abends jede Bühne.
Und jetzt wieder zuhause sehe ich, dass ich mich eigentlich nicht zu verstecken brauche. Mein großer Kontrahent, hat 74 Weltmeisterschaften, 48 Podiums und 24 Siege zu verzeichnen. Er hat mir schon Respekt eingeflößt. Beim morgendlichen Frühstück haben wir uns beäugt und wussten um unsere Konkurrenz.
Er hat mir 4 Minuten abgenommen, davon 2 in der Wechselzone. Trotzdem. Eine großartige Woche mit unzähligen Höhepunkten.
In Dresden-
der Sprint der Profi- und Altersklassen Athleten als Teil der Finals 2025 mit einer unglaublichen Medienpräsenz und einer unglaublichen Laufstrecke zweimal um die Frauenkirche und durch die Fürstengasse, runter zur Elbe hoch ins Ziel an der Semper Oper, dicht gesäumt von den Zuschauern in der Stadt, nicht nur der Angehörigen. Ich und wir haben unserer Anika hautnah zugejubelt. Fragt sie mal, wie sie das empfunden hat. Bestimmt Gänsehaut. Dresden hat sich nicht nur als Elb-Florenz präsentiert, sondern als Sportstadt mit großen Ambitionen die Olympiade auszurichten. Die Idee wird euphorisch von allen getragen.
In Prachtitz-
emotional schon mit dem Auto gemütlich eine Urlaubsreise durch eine traumhafte Landschaft zu beginnen. Es war eine Genuss Reise. Da störte es nicht, wenn das Triathlon Rad im Heck verstaut ist und das Mountainbike auf dem Radträger auf der Anhängerkupplung schaukelt. Das herrliche Städtchen, welches mich an meine Kindheit und Schulzeit in Passau erinnert. Passau und Prachatiz waren wie schon berichtet mit dem Salztransport auf einem Saumpfad -dem Goldenen Steig- historisch verbunden. Schon als Kinder haben wir das in Passau gehört, gerochen und empfunden. Die Umschlagplätze, die eisernen Ringe zum anleinen und zum führen der Treidel Kähne auf dem Inn sind noch zu sehen und wir wussten darum. Die erste Station einige Kilometer bergan ist Salzweg. Warum heißt das wohl so?
Aber zu der Zeit wäre es einfacher gewesen auf den Mond zu kommen, als nach Prachatitz. Der Eiserne Vorgang war für uns das Ende der Welt. Und auch für die drüben.
Und die Abreise.... durch den tiefen Böhmerwald bis an die Bayrische Grenze, ohne Todesstreifen, nicht einmal mit einem Grenzhäuschen. Jetzt erst verstehe ich das Lied, welches mich als Jugendlichen jeden Sonntag Nachmittag im Radio genervt hat. Ich habe den Text gegoogelt, "tief drin im Böhmerwald, wo meine Wiege stand..." Die Landschaft unserer Reise -auch die im Single Trail- wurde in diesem Liedtext beschrieben und emotional durch Jahrhunderte weiter gegeben.
Bin ich jetzt schon soooo alt?....Oder einfach reifer?
Schau'n mer mal 2026. Die Hessischen, die Deutschen, die Europa, die Welt------ wenn sie nicht zu weit weg sind.
Meine Frau, mein bester Coach wird mich bei allem unterstützen, wenn es nicht zu weit ist.
Beste Grüße
Hermann
Deutscher Meister -mehrmals
Europa Vizemeister 2024, 2025