Das ist neu ...

Hannah Wilczewsky, Rudi Rittiger, Emmo Gude, Henno Buczko, Theo Horstmann Julia Ferreira-Lauer, Maksymilian Leksan, Paul Endreß (hinten, v.l.)
Elena Ferreira-Lauer, Emma Wilczewsky, Diya Kaddar und Nasim Kaddar (vorne, v.l.)
1. Ober-Ramstadt-Randori
Der TuS Griesheim nahm am 18. Mai mit 10 Teilnehmern erfolgreich am 1. Ober-Ramstadt-Randori teil.
Ausgerichtet wurde das Turnier, an dem über 180 Judoka aus 20 Vereinen teilnahmen, vom SKG Ober-Ramstadt. Auf 3 Wettkampflächen traten die Teilnehmenden der U9, U11, U13, U15 und U18 gegeneinander an.
Der TuS Griesheim konnte mit 10 Platzierungen unter den ersten drei Teilnehmern einer Gruppe nach Hause gehen:
U9 Emmo Gude Silber
U9 Henno Buczko, Theo Horstmann Bronze
U11 Nasim Kaddar, Maksymilian Leksan Silber
U11 Emma Wilczewsky Bronze
U13 Diya Kaddar Bronze
U15 Hannah Wilczesky Gold
U15 Charlotte Löbig, Jasleen Kaur Silber
Jasleen trat gegen 2 Judoka mit höherer Graduierung an, gegen die sie sich gut geschlagen hat. Der einzige vereinsinterne Kampf fand zwischen Charlotte Löbig und Hannah Wilczewsky statt.
Unterstützt wurden die Judoka von unserem Trainer Rudi Rittiger sowie unseren Co-Trainern Julia Ferreira-Lauer, Paul Endreß, Elena Ferreira-Lauer und Hannah Wilczewsky.
Vielen Dank an den SKG Ober-Ramstadt für ein großartiges Turnier.
Letzte Sekunde entscheidet Topspiel
HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden vs. TuS Griesheim II 25:26 (9:10)
Die HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden und TuS Griesheim II sorgen für rasantes Spitzenspiel. Am Ende jubeln beide Mannschaften - trotz kleinem Frustfaktor.
Nach dem spektakulären Ende eines rasanten Spitzenspiels musste auf beiden Seiten auch ein bisschen Frust verdrängt werden, um in den Feiermodus zu kommen. Bei den Männern der HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden, weil sie gerade auch das Rückspiel gegen TuS Griesheim II in letzter Sekunde verloren hatten. Da verlief die Verteilung der Meister-Shirts etwas zögerlich, ehe sich dann doch eine jubelnde Traube glückseliger Handballspieler formierte. Schließlich standen Bezirksliga-Meisterschaft und Aufstieg schon vor dem letzten Saisonspiel fest.
Den letzten Wurf wird sich zwar manch einer im Video der Live-Übertragung auf Echo online nochmal genau anschauen, ob der Ball auch wirklich vor der Sirene im Netz angekommen war. Auf Griesheimer Seite setzte der Treffer von Maximillian Schwerber aber Energie frei, die erst für einen sich wild drehenden und laut „Auswärtssieg, Auswärtssieg“ rufenden Männerkreisel und schließlich für eine Jubelformation im Meisterstil sorgte. Erst später wirkte der Dämpfer, dass die Bilder nicht als Aufstiegsdokument taugen werden. Denn die eigene Chance hatte das TuS-Team durch zwei Niederlagen in der Rückrunde verspielt. Und eine zeitgleiche Entwicklung in anderer Halle hatte auch die Hoffnung auf einen zweiten Aufsteiger platzen lassen. Denn durch die Heimniederlage von TV Büttelborn II gibt es in der Bezirksoberliga nur einen Absteiger.
Aber die Gäste hatten sich ihren Anteil an den 120 Liter Freibier zu Ehren der Weiterstädter Meister redlich verdient. „Wir haben sicher auch etwas glücklich gewonnen, aber das war eine hervorragende Leistung von meinen Jungs“, sagte Boris Saric, für den der zweite Sieg gegen den Meister (das Hinspiel endete 23:21) auch ein schönes Abschiedsgeschenk war. Der 60 Jahre alte Trainer hofft für sich persönlich, nun etwas ruhiger treten zu können, übergibt die Mannschaft aber auch mit Stolz und Zuversicht: „Der Neuaufbau der Mannschaft hat riesigen Spaß gemacht. Der älteste Spieler auf dem Feld war heute 28, der Torhüter gerade mal 18, der Großteil ist zwischen 18 und 24 Jahre alt. Und wir haben einen großen Kader mit regelmäßig 25 Mann im Training.“
Eine gute Ausgangslage für seinen Nachfolger, der viele der Spieler aus seiner Arbeit als Jugendtrainer in Griesheim. Sakib Omerovic hätte natürlich auch lieber den direkten Wiederaufstieg gesehen, machte aber schon mal eine Ansage: „Das ist schon eine geile Truppe, mit der wir das im nächsten Jahr dann packen werden“.
„Das heutige Spiel hat gezeigt, dass beide Mannschaften in die Bezirksoberliga hätten aufsteigen müssen. Das war ein Top-Handballspiel“, resümierte Felix Beck als Sportlicher Leiter auf Weiterstädter Seite: „Am Ende steigt aber die Mannschaft auf, die auch die leichteren Spiele gewinnt und das waren eben wir.“ Womit eine zehn Jahre zurückliegende Scharte ausgewetzt wird, als der Abstieg für einen Bruch im Männerhandball der HSG gesorgt hatte. „Aber was die Jungs gemacht haben, war einfach eine Sensation“, zollte Beck Team, Trainer und auch Fans großen Respekt.
Auf dieser Basis ist der Männerhandball bei der HSG wieder ein Stück näher an die Klasse der Regionalliga-Frauen gerückt. Wobei Trainer Christian Leuthäuser nie das Gefühl hat, in deren Schatten zu spielen, sondern den positiven Synergiewert sieht: „Wir haben im Verein tolle Strukturen und Bedingungen. Das ist auch ein Produkt der starken Damenmannschaft, dafür bin ich eher dankbar“.
Udo Döring (Echo Online)
Letztes Spiel, letztes Aufgebot – letzte Niederlage
TGS Niederrodenbach vs. TuS Griesheim 33:22 (13:11)
Am vergangenen Samstag trat die erste Mannschaft zu ihrem letzten Saisonspiel auswärts bei der TGS Niederrodenbach an. Eine Mannschaft, die mit ihrem massiven Innenblock und den Hünen im Rückraum der Mannschaft von Coach Friedrich in der Vergangenheit schon des Öfteren Probleme bereitete. Weil sich die Liste der Ausfälle wohl noch nicht lange genug las, fielen kurzfristig noch Abwehrchef und Shooter Jonas Ahrensmeier, Außenspieler Luke Bormet und Neuzugang Leon Metzger aus. Mit dem vermeintlich letzten Aufgebot und noch gerade einmal 8 Feldspielern trat man die letzte Auswärtsreise der Saison an. „Das Beste aus der Situation machen und trotzdem Alles geben“, war die Devise. Eine Aufstockung durch die Youngsters aus der zweiten Mannschaft war heute aufgrund des Spielansetzung leider nicht möglich. Als auch noch Florian Pierz nach neun Spielminuten eine äußerst strittige rote Karte kassierte, verblieben nur sieben Feldspieler. Wie fast zu befürchten, lagen die glorreichen Sieben nach 12 Minuten bereits mit 7:2 im Rückstand. Aber die Griesheimer Comebacker schlugen zurück und erzielten nach 21 Minuten den Ausgleich zum 9:9. Leider verhinderten einige verworfene freie Bälle die sogar mögliche Führung. Besonders Leon Winn bewies an diesem Tag seine Shooter-Qualitäten und traf ein ums andere Mal aus dem Rückraum. Die Friedrich-Formation ging letzendlich mit einem knappen Rückstand von 13:11 in die Pause. Wie es aber fast zu befürchten war, schwanden die Kräfte der tapfer kämpfenden Zwiebelstädter zusehends und die Gastgeber konnten sich mehr und mehr absetzen. Die Geschichte der zweiten Hälfte ist somit schnell erzählt und das Spiel endete mit einer deutlichen Niederlage von 33:22. Eine dennoch sehr respektable Leistung unter diesen widrigen Umständen. „Kompliment an meine Mannschaft, die aus ihren Möglichkeiten heraus eine gute Leistung gezeigt hat. Mehr war am Ende leider nicht drin“, resümierte Coach Friedrich nach der Partie. Zu einem längeren Saisonfazit stand jedoch Kai Uwe Müller von der Sportlichen Leitung parat: „Wir haben vor und während der Saison immer gesagt, dass wir in diesem Jahr einen Schritt nach vorne machen wollen. Das Jahr nach dem Regionalligaabstieg war für uns Jahr 0 und im Jahr 1 haben wir mit einem neuen Coach, einer neuen Spielidee und sechs neuen Spielern den Neubeginn vorangetrieben. Die Mannschaft hat diese Zielvorgabe gut umgesetzt und einen deutlichen Schritt gemacht. Die neuen Spieler haben sich großteils gut integriert und die Truppe wächst zusehends zusammen. Eine eklatante Verletztenmisere brachte das Team zwar ins Wanken, aber dennoch hat sie meistens geliefert. Auch die Einbindung junger Spieler aus dem Perspektivkader klappt immer besser. Das Potenzial der Mannschaft blitzte immer mal wieder in den Spielen auf und lässt uns positiv in die Zukunft blicken, weil wir nie vergessen dürfen, wie die Situation nach dem Abstieg war. Potenziale haben wir mit Sicherheit noch einige und die Konstanz ist ein maßgeblicher Faktor. Die Handschrift unseres neuen Trainers ist mehr und mehr erkennbar und wird in der nächsten Saison noch deutlicher lesbar sein. Wir werden an diesem Team mit seinen punktuellen Verbesserungen noch viel Freude, da bin ich mir sicher“, gibt Müller ein gewohnt „kurzgefasstes“ Fazit der Saison ab. Die TuS Handballer beschließen die Runde mit einem ausgeglichenem Punktekonto auf Platz 7 der Tabelle der Oberliga Süd. Der gemeine Griesheimer Handballfan darf jetzt schon gespannt sein, wie die Friedrich-Formation in der nächsten Saison auftreten wird. Jetzt geht es aber erstmal in die kurze Pause, bevor es in vier Wochen mit vollem Elan schon in die Vorbereitung geht.
Für den TuS spielten und trafen: Rufus Schreiner, Luca Martin (beider Tor), Michael Siebler (2), Elias Hofmann, Joschua Lugert (5), Luke Sabel, David Dussling (1), Florian Pierz (1), Leon Winn (7)

Foto: Martin Aring
2. DTU-Cup Rennen 2025 in Forst,
Am Muttertag den 11.05.2025 starteten die DTU-Cup Teams der Bundesländer im Baden Württembergischen Forst. Der DTU-Cup richtet sich an die Junioren, Jugend A und B von denen jeweils 6 Qualifizierte männlich/weiblich in Ihren Altersklassen starten.
Vom TuS Griesheim qualifizierten sich für den DTU-Cup 2025, Magnus Kraft, Julius Nothnagel und Laetitia Sophie Aring. Alle drei starteten schon in Halle vor gut 6 Wochen. Magnus Kraft konnte sich in Halle mit dem 5 Platz schon wertvolle Punkte für die Cup Wertung sichern.
Der Sonntag morgen konnte nicht schöner sein, strahlender Sonnenschein und wie zu erwarten ging es im Neo auf die Schwimmstrecke bei knappen 18 Grad Wassertemperatur und ca. 26 Grad Lufttemperatur.
Magnus Kraft und Julius Nothnagel starteten in der Jugend A. Die Distanz, 750 Meter Schwimmen in einem starken Teilnehmerfeld in dem es recht lang dauerte bis aus dem Startfeld die übliche Gruppenbildung oder Perlenkette entsteht. Magnus Kraft verlässt den Heidesee nach 9:34 Minuten uns sichert sich nach 1:34 Minuten in der Wechselzone ein Platz in der 2. Verfolgergruppe. „Harte 17,6 Kilometer aber ich konnte gut vom Rad absteigen und bin gut auf die Laufstrecke gekommen“ so Magnus Kraft. Auf der 5 km Laufstrecke gibt Magnus Kraft noch mal alles und sicherte sich nach 53:25 den 18. Platz. „Zusammengefasst bin ich zufrieden, habe ich mir jedoch deutlich mehr erhofft und der Fokus liegt weiterhin auf der Schwimmverbesserung“ so Magnus Kraft.
Julius Nothnagel startete als jüngerer Jahrgang in der Jugend A, Nach 56:59 Minuten der 44 Rang. „Das Schwimmen ist schlecht gelaufen vor allem der Start“ berichtet Julius. 10:11 Minuten braucht er und kommt als 55 aus dem Wasser. Julius Nothnagel schafft es zu einem der Radgruppen aufzuschließen und muss dort mit seiner Radstärke überwiegend die Führungsarbeit in der Gruppe übernehmen. Mit meiner Laufleistung von 17:52 Minuten bin ich zufrieden“
Bei den Damen in der Jugend B wäre Laetitia Sophie an den Start gegangen, leider musste sie den Start verletzungsbedingt absagen und konnte an diesem Tag nur zuschauen.

Die TuS-Leichtathleten auf der 3.000m-Strecke kompakt unterwegs: Gunnar Opp 160, Marcel Zickler, Tamara Schäfer 162, Frank Wiegand 210,
Viele pBs bei der Bahneröffnung des ASC Darmstadt
Bettina Bernardings beeindruckender Hamburg-Marathon
24.4.25 Darmstadt Am Donnerstagabend des 24. April fand im Stadion Bürgerpark Nord in Darmstadt die traditionelle Bahneröffnung des ASC Darmstadt statt. Die Läuferinnen und Läufer stellten sich schon auf schlechte Wetterbedingungen ein. Doch dann kam zur Überraschung aller pünktlich zu den 3000-Meter-Läufen die Sonne hervor, welcher nach dem 3.000m-Lauf wieder verschwand. Bei perfekten Temperaturen und Windstille herrschten somit ideale Bedingungen für schnelle Zeiten. Die TuSler absolvierten die 3000 Meter auf höchstem Niveau, mit zahlreichen persönlichen Bestzeiten.
Gunnar Opp konnte mit seinem ersten 3000er eine starke Leistung zeigen. Die anderen Läuferinnen und Läufer (u.a. Tamara Schäfer, Jan Schäfer, Marcel Zickler) konnten ihre persönlichen Bestzeiten deutlich verbessern.
Keijo Buss lief die 3000 Meter in 9:44,76 Minuten und erreichte damit den vierten Platz. Kurz danach kam Jan Schäfer nach 10:09,55 Minuten ins Ziel und belegte den fünften Platz. Dominik Adam lief eine Zeit von 10:36,63 Minuten und wurde siebter. Michael Obst lief in 10:41,05 Minuten und Frank Wiegand lief die Strecke in 11:21,39 Minuten. Marcel Zickler konnte das Ziel nach 11:35,75 Minuten mit persönlicher Bestzeit erreichen, ebenso wie Tamara Schäfer, die die 3000 Meter in 11:41,11 Minuten absolvierte. Gunnar Opp beendete seinen ersten 3000-Meter-Lauf in stolzen 12:11,14 Minuten.
Der TuS Griesheim gratuliert allen Athletinnen und Athleten zu ihren tollen Leistungen und freut sich auf die nächsten Wettkämpfe!
27.4.25 Hamburg In einem herausragenden Wettkampf hat Bettina Bernarding am 27. April beim Hamburg-Marathon ihre Stärke unter Beweis gestellt. Mit einer persönlichen Bestzeit und einem beeindruckenden negativen Split von vier Sekunden hat sie gezeigt, was in ihr steckt. Besonders die zweite Hälfte des Laufs hat sie regelrecht gerockt. Trainerin Tamara Schäfer lobt begeistert: „Wooooow, besser geht es nicht“. Da hat sie Recht, der Lauf war perfekt abgestimmt, Bernarding konnte ihre Leistung auf höchstem Niveau und mit schön gleichmäßigem Tempo trotz steigender Temperaturen abrufen – „ein tolles Beispiel für alle Marathonläuferinnen und -läufer“, freut sich ein langjähriger Läufer. Wir dürfen gespannt sein, was die Zukunft noch bringt!
Ein fabulöser letzter Heimsieg für Boris Saric und Marcus Kuhnke
TuS Griesheim II vs. MSG Roßdorf/Reinheim II - 39:24
Am vergangenen Samstag empfing die zweite Mannschaft des TuS Griesheim im letzten Heimspiel der Saison die zweite Garde der Spielgemeinschaft aus Roßdorf/Reinheim. Der letzte Doppelheimspieltag der Griesheimer, ganz im Zeichen der scheidenden Boris Saric und Marcus Kuhnke auf Seiten der Gastgeber. Wie nicht unlängst bekannt, wird Cheftrainer Boris Saric in der kommenden Saison nicht mehr an der Seitenlinie der Zwodd stehen und den Staffelstab nun an seinen Nachfolger abgeben. Nach vielen erfolgreichen Jahren in Griesheim ist es aus einvernehmlicher Sicht der sportlichen Leitung und des Trainerstabs Zeit für einen neuen und frischen Impuls. Dieser Generationenwechsel findet auch im Griesheimer Tor statt. Altstar Marcus Kuhnke, welcher in dieser Saison verletzungsbedingt leider nur wenige Minuten sammeln konnte, bekam mit der heutigen Partie seinen gebührenden Abschluss gegen den Ex-Verein und beendete im Anschluss seine Karriere. In Griesheim blickt man mit Wehmut und großer Dankbarkeit auf diese zwei verdienten Charaktere der Griesheimer Zweiten Mannschaft und die Erfolgsgeschichte der letzten Jahre. Im Vorfeld der Partie bekamen beide Herren noch einmal wertschätzende Worte und kleine Präsente überreicht, ehe die Schiedsrichter zum letzten Heimspiel der Saison zum Anwurf baten.
Für die Roßdörfer ging es im Prinzip um nichts mehr. Für die Griesheimer ging es um die eigenen Hausaufgaben, um die Resthoffnung “Aufstieg” noch aufrechtzuerhalten. Selbst wenn es aus eigener Kraft wahrscheinlich nicht mehr möglich sein würde, möchte man sich erhobenen Hauptes aus dieser Saison verabschieden. Den zweiten Platz kann man den Zwiebelstädtern ohnehin nicht mehr nehmen. Lediglich die Abstiegskonstellation in der Bezirksoberliga könnte die Griesheimer am letzten Spieltag doch noch die Leiter als zwieter Aufsteiger erklimmen lassen. War das Hinspiel noch eine knappe Angelegenheit, zeigten sich die Griesheimer von einer Seite, die es in dieser Saison viel zu selten zu sehen gab: mit absoluter Dominanz. Ob man den scheidenden Akteuren oder den Fans noch ein schönes Abschiedsgeschenk machen wollte, oder die MSG einen schlechten Tag erwischt hat? Woran auch immer es gelegen hat, der Sieger stand sehr früh fest. Bereits zur Halbzeit stand es 22:9 aus Sicht der Griesheimer. In der Halbzeitansprache dominierte das Wort “unfassbar” die aktuelle Stimmungslage. “Spaß am Handball” war das Eingangsmotto, bevor der Coach seine Mannen ein letztes Mal aus der heimischen Kabine schickte. Diesen hatten die Jungs allem Anschein nach. Auch wenn es Mitte der zweiten Halbzeit einen kleinen Durchhänger zu verzeichnen gab, zweifelte niemand auf den Rängen an den letzten zwei Punkten in der heimischen Halle. Neben dem debütierenden älteren Bruder von Konstantin Stutz, Alex Stutz, konnten sich auch vier weitere Spieler mit über fünf Toren in die Torschützenliste eintragen. Außenspieler René Bergmann gelangen sogar sechs Treffer. Symbolisch für seine charismatische Art stand auch der 7-Meter Versuch von Torhüter Marcus Kuhnke, welcher leider nicht das gewünschte Ziel erreichte. Die Herzen der Griesheimer hat er mit seinen Leistungen aber schon lange getroffen. Mit aller Achtung und Grüßen in Richtung Topspiel am 10.05. in Weiterstadt, verabschiedeten sich die Griesheimer mit 39:24 gegen die zweite Mannschaft des MSG Turbos, welchem allen Anschein nach der Sprit ausging und im Niemandsland der Tabelle zur Ruhe kommen wird.
Die Mannschaft bedankt sich trotz des zunehmend unwahrscheinlicher erscheinendem Aufstieg bei seinen Fans für die tolle Unterstützung bei jedem einzelnen Heimspiel und konnte allen Anwesenden, darunter auch die erste Mannschaft, eine fabulöse Show bieten, ehe es am Abend zur TuS-Afterparty ging. Vor versammelter Kulisse gegen seinen Ex-Verein einen hohen Sieg zu feiern ist am Ende des Tages wohl nicht einer der schlechtesten Geschichten um seine Schuhe an den Nagel zu hängen - Danke Marcus! Nächste Woche heißt es dann erneut Abschied nehmen - Cheftrainer Boris Saric wird die Meisterfeier in Weiterstadt zu seinem Abschied wohlmöglich “geringfügig” stören wollen.
Grandioser Auftritt im letzten Heimspiel – 1. Herren mit bester Saisonleistung
TuS Griesheim vs HSG Kahl/Kleinostheim 40:22
Überall fröhliche und zufriedene Gesichter im Foyer und vor der Großsporthalle. Strahlende Spieler, zufriedene Verantwortliche, glückliche Fans mit eiskaltem frischgezapftem Bier wohin man blickte. Das war der Anblick, den man am vergangenen Samstag ab 20 Uhr erleben durfte. Doch was war passiert? Es war kein spannendes oder gar dramatisches Spiel, dass die Zuschauer ab 18 Uhr gesehen hatten. Aber es war dennoch ein denkwürdiges Spiel. „Wir haben immer gesagt, dass wir dem Trainer und der Mannschaft Zeit geben, sich zu entwickeln und wir irgendwann eine konstante Leistung unseres Teams sehen werden. Heute war „irgendwann“. Heute haben wir trotz einiger personeller Engpässe die Leistungsfähigkeit der Truppe gesehen“, resümiert ein sichtlich emotionaler Sprecher Kai Uwe Müller nach dem Spiel. Doch fassen wir das sportliche in gewohnter Form zusammen. Das letzte Heimspiel der Saison gegen den Tabellendritten vom Main stand auf dem Plan. Die Friedrich-Formation musste auf einige Leistungsträger verzichten. Capitano Colin Schupp musste ebenso passen, wie Elias Hofmann und Torwart-Fels Luca Martin. Hinzu kommen mit Melzer, Edelshooter Löffler und Kraftpaket Schneider noch Langzeitverletzte. Sich gebührend von den treuen Fans mit einer guten Leistung zu verabschieden, war der Plan der jungen Mannschaft. Dementsprechend legte sie los wie die Feuerwehr und lag nach sieben Minuten bereits mit 6:1 in Front. Auch die frühzeitige Auszeit brachte für die Gäste keine Besserung und Griesheim spielte sich mehr und mehr in einen Rausch. Allen voran Torwart-Youngster Rufus Schreiner erwischte einen Sahnetag und vernagelte seine Hütte ab Minute 1. Unterstützt von einer starken Abwehr, die konsequent zupackte und kaum Chancen zuließ. Weil auch in der Offensive Tempohandball vom Feinsten von der Heimmannschaft geboten wurde, zog Griesheim unaufhaltsam davon. Vor allem Jonas Dissinger als Vertreter des etatmäßigen Rechtsaußen Colin Schupp bewiess, dass er weit mehr als ein Ersatz ist. Der Rechtshänder traf fast wie er wollte und kam am Ende auf erstaunliche neun Treffer. Die Mannschaft spielte wie aus einem Guss und sich in einen Rausch. 22:9 zur Pause gegen den Tabellendritten zeigten die Dominanz auch anhand des Ergebnisses. Auch nach der Pause das gleiche Bild, Griesheim spielte durch die Bank weg grandios. Egal wen Coach Friedrich auf die Platte schickte, jeder Spieler lieferte ab und zeigte eine gute Leistung. „Es gibt eben Spiele, in denen einfach alles läuft. Heute war eines davon“, so Coach Friedrich mit einem kurzen Fazit. „Diese Leistung wollen wir in der neuen Saison konstanter abrufen, aber dafür brauchen wir noch etwas Zeit“, bat der umsichtige Headcoach um Geduld. Erwähnenswert in Hälfte zwei noch das Debüt von Nachwuchsspieler Kilian Dörfel im Tor, der sich nahtlos ins Spiel einfügte und einige starke Paraden zeigte. So schafften es die Griesheimer wieder mal ein Eigengewächs in die erste Mannschaft zu entwickeln, ein guter Weg. Der Rest der zweiten Hälfte ist schnell erzählt. Griesheims Abwehrbollwerk fungierte bis zum Schluss als Einheit und in der Offensive wurde auch weiter getroffen. So endete ein unerwartet einseitiges Spiel mit 40:22 für die Zwiebelstädter. Welches Potenzial diese Mannschaft hat, zeigte sie heute sehr beeindruckend, so dass sich die Fans bereits jetzt auf die Heimspiele der neuen Saison freuen können. Zum Saisonfinale reist die Mannschaft am kommenden Samstag noch nach Niederrodenbach, bevor es endlich in die wohlverdiente Pause geht.
Für den TuS spielten und trafen: Rufus Schreiner, Kilian Dörfel (beide Tor), Michael Siebler, Jonas Dissinger (9), Joschua Lugert (2), Leon Metzger (4), Marvin Busch (3), Luke Bormet (5), Luke Sabel, David Dussling (1), Florian Pierz (5), Leon Winn (2), Jonas Ahrensmeier (9)

Griesheimer Tischtennis-Stadtmeisterschaften 2025
Für alle Griesheimer Bürger, Mitglieder von Griesheimer Vereinen und eingeladene Gäste aus unseren Partnerstädten
Am 24. und 25. Mai ist es wieder soweit: an diesem Wochenende finden die Griesheimer Tischtennis-Stadtmeisterschaften in der Hegelsberghalle statt. Seid dabei!
Am Samstag starten Kinder und Jugendliche, am Sonntag die erwachsenen Spieler. Auch Anfänger und Hobbyspieler sind herzlich willkommen.
Die Ausschreibung mit Zeitplan zum Download.

Einladung Mitgliederversammlung 2025
Die Abteilung Handball lädt ihre Mitglieder am 21. Mai 2025 um 19:30 Uhr zur Mitgliederversammlung in das Kultus des TuS Griesheim (Am Sportfeld 2, 64347 Griesheim) ein.
Vereinsmeisterschaften 2025 bei den TuS Schwimmern
Am Sonntagnachmittag lud die TuS Schwimmabteilung ihre Mitglieder zu ihren diesjährigen Vereinsmeisterschaften 2025 ein. 91 große und kleine Schwimmer aus allen Bereichen der Abteilung folgten der Einladung. Die kleinen Swim Kids gingen auf der 25m Strecke ins Rennen, alle anderen Schwimmer traten jeweils auf 50m Brust, Freistil und Rücken gegeneinander an. Mit viel Elan und unter großem Jubel von Eltern, Geschwistern und Mannschaftskollegen meisterten alle Schwimmer ihre Wettkämpfe hervorragend. Ein besonderes Highlight war die beliebte Familienstaffel, an der in diesem Jahr 11 Familien teilnahmen, die um den Titel der schnellsten Familie 2025 kämpften. Die Sieger der Jahrgänge und der Familienstaffel werden, wie immer beim gemeinsamen Sommerfest am 15. Juni gekürt – bis dahin bleibt es spannend!

TuS Swim Team beim 60. Internationalen Schwimmfest in Darmstadt
Am letzten Aprilwochenende nahmen 9 Schwimmer der 1. Mannschaft des TuS Swim Team am 60. Internationalen Schwimmfest des DSW im Nordbad in Darmstadt teil. Der Wettkampf ging über zwei Tage und war mit knapp 700 Teilnehmern aus 45 Vereinen stark besetzt. Benedikt und Niklas Burk (Jg. 2012 und 2010) konnten sich in einem starken Teilnehmerfeld gut behaupten und erschwammen sich jeder eine Silbermedaille in ihrem Jahrgang, Niklas auf der 50m Schmetterlingstrecke und sein Bruder Benedikt auf 50m Rücken. Auch Anna Sixt (Jg. 2009) konnte sich auf ihren 50m Rücken über eine Bronzemedaille freuen. Livia Maurer (Jg. 2012) brachten die 50m Rücken ebenfalls Glück, sie konnte ihre persönliche Bestzeit nochmals nach unten korrigieren und erreichte damit einen sehr guten 4. Platz. Jannika Freihöfer (Jg. 2012) konnte ihre Brustzeiten sowohl auf den 50m, 100m als auch 200m verbessern und Eleni Christopoulou (Jg. 2012) schwamm auf vier ihrer Strecken ebenfalls neue persönliche Bestzeiten. Lion Maurer (Jg. 2009) schaffte zum ersten Mal in einem Wettkampf auf der Langbahn die 50m Schmetterling unter 30 Sekunden und komplettierte in diesem Wettkampf seine hessischen Qualifikationszeiten für alle Schmetterlingsstrecken. Ein großes Dankeschön auch an die Trainer Jonas Zahlauer und Florian Keller für die Betreuung an den beiden Tagen.
Pflichtsieg zwei Spieltage vor Schluss
HSG Langen II vs. TuS Griesheim II - 20:36 (13:16)
Am vergangenen Sonntag gastierte die Saric Truppe, erstmals nach der Osterpause und besonders schmerzhaften Heimniederlage, bei der zweiten Garde aus Langen. Tief saß der Stachel, durch die verdient verlorene Partie gegen die TGB Darmstadt, welche den Griesheimern mutmaßlich den Titel in der Bezirksliga kosten wird. Unabhängig vom Ausgang der fast zeitgleich stattfindenden Partie der HSG WBW gegen Pfungstadt II, wollte man unbeeindruckt seine Hausaufgaben erledigen und zumindest nur einen kleinen Gedanken an die benötigte Schützenhilfe verschwenden. Frisch und munter angereist, fassten sich die Griesheimer samt ihrer Entourage direkt ein Herz und erzielten temporeiche Wirkungstreffer im Langener Gehäuse. Die Gastgeber wurden aufgeweckt. Zeichnete sich zu Beginn noch eine erfreuliche Richtung des Geschehens ab, so verkleinerte sich der Abstand auf der Anzeigetafel mit ausbleibenden Wechselzündungen auf Seiten der Griesheimer. Die Rotation zwang die Mannschaft nach einer sechs Tore Führung in die erste Auszeit - binnen weniger Minuten nur noch drei Tore Abstand. So ging es auch in die Halbzeit, Stand 13:16 aus Sicht der Hausherren. Besonders die Kreisanspiele sollten folgend ein Mittel zum Erfolg für die Griesheimer werden, so setzte sich Paris Sidiropoulos nicht nur einmal eindrucksvoll gegen zwei oder gar drei Mann am Kreis durch - er markierte am Ende stolze sechs Treffer. Ebenso häufig konnten sich im Laufe des zweiten Durchgangs Jonas Dissinger und “Routinier” Max Meister in die Torschützenliste eintragen - ebenfalls jeweils sechs Treffer. Allein quantitativ betrachtet konnte man erahnen, dass die Messe allmählich gelesen war. Den Gastgebern fehlte mit der Zeit die Kraft und Konzentration, die Schlag auf Schlag rollenden Angriffe der Griesheimer aufzuhalten. Trotz eines zehnminütigen Durchhängers in der ersten Halbzeit gelang es den Rothosen somit auf einen stolzen 20:36 Auswärtserfolg zu stellen. Mit reichlich getanktem Selbstbewusstsein, Dankbarkeit für die Unterstützung seitens der Fans und mitgereisten Anhänger der ersten Mannschaft, sowie sportlich Verantwortlichen, geht man in nun in die Trainingswoche vor dem letzten Heimspiel der Saison. Im Normalfall dürfte eines sicher sein: Zum Abschied aus der aktuellen Saison werden sich die Griesheimer vermutlich auch diese zwei Punkte nicht nehmen lassen. Ob es noch für den Meistertitel reicht, steht auf einem anderen Blatt. Der Fokus liegt auf den abschließenden vier Punkten und dem zu Beginn der Saison als Ziel ausgegebenen Aufstieg in die Bezirksoberliga. Die Mannschaft freut sich, am Doppelheimspieltag gegen die MSG Turbo II nochmal alles aus sich herauszuholen und seinen Anhängern eine Show zu bieten. Anpfiff ist am Samstag, den 03. Mai um 15:30 Uhr in der Großsporthalle. Nach dem Spiel der ersten Mannschaft ist Saisonabschluss in der Halle, nicht verpassen!