Einmal Gold und viermal Silber bei den Hessischen Masters-Meisterschaften in der Halle
- 03.03.2026, 20:35
22.2.26 Stadtallendorf Für die beiden TuS-Leichtathleten Michael Obst und Klaus Hofmann waren die Hessischen Hallenmeisterschaften der Masters am 22. Februar im nordhessischen Stadtallendorf der Höhepunkt der Hallensaison. Gemeldet hatten beide für die 400 Meter, die 800 Meter und die 3000 Meter. Mit einmal Gold und viermal Silber kehrte man nach einem langen Hallensonntag sehr erfolgreich und hoch erfreut zurück nach Griesheim.
Für Michael Obst waren es die ersten Hallenwettkämpfe überhaupt. Sehr schnell gewöhnte er sich an die überhöhten Kurven der 187 Meter langen Rundbahn in der Herrenwaldhalle. Der Zeitplan sah für Obst als ersten Start die 800 Meter vor. Mit guten 2:38,99 min sicherte er sich auf Anhieb den Vizemeistertitel in der M55.
Eine Stunde später wurden die 400 Meter aufgerufen, für den 56-jährigen Langstreckler Michael Obst eine ungewohnte Kurzdistanz. Im Feld der Sprint- und Mittelstreckenspezialisten landete er mit 73,15 Sekunden als Vierter nur knapp neben dem Podium.
Eine weitere Stunde später auf der 3000m-Distanz lieferten sich Michael Obst und Thorsten Kramer (LG Eder) über die gesamte Strecke einen harten Kampf. Im Endspurt hatte Obst mit winzigen 3 Zehntelsekunden Rückstand nach 10:54,15 min das Nachsehen und holte sich die zweite Silbermedaille seines Tages.
Klaus Hofmann, seit 2001 häufig und oft gemeinsam mit einem großen TuS-Team bei den Hallenmeisterschaften unterwegs, freute sich auf ein Wiedersehen in der Halle mit alten Lauffreunden aus ganz Hessen. In seinem ersten Rennen des Tages über 800 Meter lief er mit 3:38,98 min hinter seinem größten Konkurrenten auf dieser Distanz zum Vizemeistertitel in der M75.
Besonders gespannt war Klaus Hofmann auf den 400-m-Sprint, bei dem drei Athleten antraten. Von Anfang an in Führung gewann Hofmann das Rennen mit deutlichem Vorsprung in 86,73 sec vor den beiden Konkurrenten vom SG Schlüchtern und Spiridon Frankfurt. „Dass ich auf dieser Strecke, die ich so selten laufe (zuletzt tatsächlich vor 20 Jahren) so gut zurecht kam, hat mich heute am meisten gefreut.“
Beim abschließenden 3000-m-Lauf der M75 nahmen von 5 gemeldeten Läufern nur drei die gut 16 Bahnrunden in Angriff. Mit müden Beinen insbesondere durch den 400-m-Sprint sicherte sich Hofmann in 16:50,89 min dennoch die zweite Vizemeisterschaft des Tages.
kh-ym 25.2.26















