Starke Moral und gute Leistung reicht am Ende nicht
C1 verliert knapp

- 16.09.2026, 10:00
Die C1 des TuS Griesheim musste sich auch im zweiten Spiel der Regionalliga geschlagen geben. Gegen die HSG Dotzheim/Schierstein unterlagen die Jungs am Ende knapp mit 28:30 (13:14) – zeigten dabei aber erneut, dass sie in der höchsten hessischen Spielklasse absolut mithalten können.
Von Beginn an entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, wobei sich die Gäste kurz vor der Halbzeit einen kleinen Vorsprung erspielen konnten. Mit 13:14 ging es in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel erwischte Dotzheim/Schierstein zunächst den besseren Start und konnte sich auf 14:20 absetzen. Doch anstatt den Kopf hängen zu lassen, kämpfte sich der TuS mit großem Einsatz zurück ins Spiel. Die Mannschaft verkürzte den Rückstand Schritt für Schritt und zeigte dabei einmal mehr ihre große Stärke: die mannschaftliche Geschlossenheit und eine beeindruckende Moral.
Auch beim zwischenzeitlichen 20:27 war die Partie längst nicht entschieden. Die Griesheimer Jungs gaben weiter Vollgas, kämpften um jeden Ball und kamen durch eine starke Schlussphase noch einmal auf 27:29 heran. Am Ende fehlte nur ein kleines Stück, um die Partie tatsächlich noch zu drehen.
Auch wenn damit die zweite Niederlage im zweiten Saisonspiel steht, kann die C1 viel Positives aus der Partie mitnehmen. Die Mannschaft spielt einen guten Handball, hält auch gegen starke Gegner lange mit und beweist vor allem, dass sie niemals aufgibt. Gerade diese Geschlossenheit wird in der Regionalliga noch ein wichtiger Faktor werden.
Viel Zeit zum Hadern bleibt ohnehin nicht: Bereits am kommenden Sonntag wartet die nächste Chance auf die C1. Dann geht es auswärts zur TSG Eddersheim. Dort wollen die Jungs an die gezeigte Leistung anknüpfen und sich für ihren Einsatz und ihre Moral endlich mit den ersten Punkten in der Regionalliga belohnen.
Für den TuS spielten und trafen: Giulio Bröcker, Lino Wieprecht (beide Tor), Nick Meier (3), Ilias Berttram (7/2), Tom Jacob, Hannes Witusch (7), Lias Jobson (1), Daniel Skowronek (1), Nicolas Braunberger (2), Leo Gerbig (1), Frederik Benz (1), Philipp Müller, Gauthier Raust (2), Antonios Vermisoglou (3).

