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Aktuelles vom TuS Triathlon...

Foto: Verein

2. Seniorenliga startete in Viernheim...

Nach den Rennen der Jugend am Samstag starteten am Sonntag die TuS Senioren in der Seniorenliga.

Mit der Startnummer 281 begab sich Hermann Dorner auf die Olympische Distanz. Für die 1500 Meter Schwimmen benötigte er 35 Minuten, die 40 km Rad in 1:27 Stunden und den 10 km Lauf meisterte er unter 57 Minuten. Mit diesen Zeiten gewinnt Hermann Dorner das Rennen in der Altersklasse 75 - 80.

in der 2 Seniorenliga starteten ebenfallst auf der Olympischen Distanz Mathias Metzger, Uwe Cassel, Peter Jakob und Matthias Fengler. Bestes Ergebniss erzielte Mathias Metzger der nach 2:40:16 den 10. Platz belegte. Uwe Cassel auf Rang 23 nach 2:59:11 Stunden. Drittbestes Ergebniss erkämpft sich Peter Jakob mit dem 26. Rang nach 3:03:01. Mathias Fengler behauptete sich auf den 30. Platz in 3:23:36 Stunden. In der Mannschaftswertung erreichten TuS Athletenn den 7. Platz und sichern sich 2 Punkte in der Cup Wertung. In der Gesamtwertung der Seniorenliga stehen die TuS Senioren aktuell auf dem 5. Platz.

 

Foto: Martin Aring

24.08.2025

Starker Auftritt der Schüler B Damen bei den Hessenmeisterschaften in Viernheim...

Nach der Saisonpause ging es weiter mit den Rennen des HTV Cups. Am Samstag den 23.08.2025 wurden in Viernheim auch die Hessischen Meisterschaften ausgetragen.

Gleich zu beginn, in einem der ersten Rennen belohnte sich Lotta Hafermalz mit dem Titel der Hessischen Meisterin. Als zweite kam sie aus dem Wasser und erkämpfte sich auf dem Rad eine knappe Führung. Im anschließenden Lauf mobilisierte Lotta Hafermalz nochmals ihre Kräfte und baute den Vorsprung zu Amelie Heinrichs weiter aus. Mit 21 Sekunden Vorsprung sichterte sich Lotta Hafermalz den 1. Platz vor Amelie Heinrichs vom TSV Amicitia Viernheim. 3 Rang ging an Laura Müller.

Im 2. Rennen, die AK Schülerinnen B,  kam Leni Hafermalz als 5. aus dem Wasser. Um ein Podiumsplatz zu erreichen gab allerhand aufzuholen. Auf dem Rad gelang es ihr sich auf position 4 vorzuarbeiten. Mit zweitbester Laufzeit erkämpfte sie sich den 3. Platz mit 18 Sekunden Rückstand zur erstplatzierten Lina Wahl. Rang 2 ging an Linnea Bartels. Für Leni Hafermalz, Bronze bei den Hessischen Meisterschaften.

Das zweitbeste Ergebniss für den TuS sicherte sich Celia Pereda Lostau mit dem 8 Rang. Auch Fabienne Giesa behauptete sich gut im Rennen und belegte Rang 10. In der Mannschaftwertung werden die Jungen Damen mit diesen 3 guten gesamtergebnissen Hessenmeisterinnen vor der Mannschaft des SC Oberursel und der des MTV Kronberg.

Bei den Schülern B männlich, vertraten Nick Lloyd Desch und Levi Bauer den TuS. Hier überzeugte Levi Bauer mit einer Top Leistung und machte einen großen Schritt ins Gesamtklassement der oberen 10. Mit 7. bester Radzeit belegte er den 10. Rang. Nick Lloyd Desch mit solider Leistung erkäfmpte sich den 21. Rang

Im Rennen der Schüller A überraschte Okar Sauer mit seiner starken Leistung. Mit seinem 14. Platz erkämfpte er sich unter den 30 Athleten sein Platz in den oberen Klasse. Juli Strobel überzeugte mit dem 6. Rang als als eine der jüngsten in diesem  Jahrgang. Juli Strobel absovierte die 400 m Swim / 10 km Bike / 2,5 km Run in 43:08,02 Minuten.

Kimi Bauer im Rennen der Jugend B auf Rang 24. Julius Nothnagel startete auf der längeren Distanz 750 Meter Schwimmen, 20 km Rad und 5 km Lauf und belegte den 8. Rang nach 1 Stunde, 4 Minuten.

Verena Kopp sicherterte sich in der Offenen Klasse auf der Sprint Distanz den 12. Platz in der Gesamtwertung. In Ihrer AK 25 stand sie mit Ihrer Leistung auf Rang 6. „Ich bin absolut happy mit meinem Ergebniss nach so langer Trainingspause“ kommentierte Verena Kopp nach dem Rennen. 

Foto: Hermann Dorner

22.08.2025

Neues aus der AK 75+....!

Die folgenden Zeile stammen aus der digitalen Feder Hermann Dorners, der mit 76 Jahren quer durch Europa reist um sich in seiner Altersklasse zu messen. Dass diese Reisen mehr als nur ein Ausflug zum nächsten Titelkampf sind beschreibt Hermann hier, seine Eindrücke und Beschreibungen, einfach Klasse...

Folgender Text: Hermann Dorner,

Eindrücke von der EM2025 in Prachatitz. Wie komme ich darauf?

Bei der feierlichen und stimmungsvollen Siegerehrung der EM2024 in Vichy wurde vom Präsidium der WTU der Austragungsort für die Europameisterschaft 2025 unter großem Applaus bekannt gegeben.

"Istanbul". Wie alle, war ich total begeistert. Die Brücke, welche Europa mit Asien verbindet, wird  für den Verkehr gesperrt und als Höhepunkt der Radstrecke freigehalten. Man stelle sich das vor ! Wir Athleten auf dem Rad im Höllentempo von einem Kontinent zum anderen- in Minuten. 

Nach der ersten Euphorie hat sich das politische Klima im Gastgeberland zusätzlich weiter verschlechtert. Mit Protesten und Massenkundgebungen. Wie wird das eskalieren?  Und dann noch die nahe polternde unruhige Erdkruste. Werden Flüge gestrichen? Wie kommt man- wenn es soweit ist- hin und wieder zurück?

Die Stimmung unter den anderen Athleten war dabei durchaus verhalten. Und ich? Ich wollte unbedingt sehen, ob ich den Vizemeister auch 2025 noch mal schaffe.Schweren Herzens habe ich mich entschlossen, Istanbul zu streichen.

Und jetzt.....

Bei der DM2025 -Kurz Distanz in Kalkar- im Juli höre ich, dass am 07.August in Prachatitz/Tschechien die WTU Europameisterschaft Cross Duathlon als Teil  der XTERRA Wettkampfserie stattfindet. Ich bin begeistert und melde mich dafür auf den letzten Drücker an, ohne genau zu wissen was mich erwartet. "Du schaffst das schon" "kein Problem" etc.

Viel Zeit, mich darauf einzustellen, habe ich nicht. Der Zeitplan ist eng. Am Samstag 03 August. die Deutsche Sprint Meisterschaft in Dresden, am Montag noch einen Tag mit einer Dampferfahrt auf der Elbe genossen. Herrlich! Am Dienstag von Dresden aus durch Tschechien auf Bundesstrassen durch eine traumhafte Landschaft nach Prachatitz in Südenböhmen gefahren. Herrlich! Das durch den Jahrhunderte währenden Salzhandel reich gewordenen historischen Städtchen mit dem zentralen Markplatz, rundum mit Bürgerhäusern, Toren, Wehrmauern eingerahmt präsentiert sich für uns als Startline, als Wechselzone, als Teil der Laufstrecke, als Teil der Radstrecke, als Finish und als  Bühne für das Spektakel.

Unser Hotel im alten Gemäuer, direkt am zentralen Platz ist mit Athleten voll belegt. Auf den Speisenkarten sehe ich keine „athletengerechten“ Gerichte. Die anderen wohl auch nicht, jedenfalls sehe ich Schnitzel, Würste und weitere gesunde, kräftige Sachen auf den Tellern rundherum. Dann auch auf meinem. „Du brauchst Kraft morgen!“ Ich befürchte das auch.

Die Laufstrecke habe ich kurz angetestet. Hilfe. Es blieb beim antesten.

Den Radsplit bin ich dann abgefahren. Hermann ! Du bist kein Crosser. Auch nicht mit den kurz vorher neu aufgezogenen 26" Schwalbe XC Reifen. Das Vorderrad hüpft über Stock, Stein und Wurzeln. Auf dem schmalen Single-Trail Passagen ist es für mich beängstigend. Und wie werden die Profis morgen unterwegs sein? Ich habe das schon in Fernsehen gesehen. Unglaublich bestimmt. Vor dem Rad- Check-in frage ich die Jungen Athleten nach deren gefahrenem Reifendruck. 1.8 Bar!   Sie helfen mir, stecken ihre Pumpe an mein Ventil für Vorder- und Hinterrad und lassen die munter hüpfenden 3 bar in die frische Luft entweichen. Das beruhigt mich, und ist dann deutlich besser zu steuern. Ich gebe es zu. Ich steige drei mal ab, zwei Schiebepassagen und eine kurze Kante bergab. Ich glaube, ich war dabei nicht allein. Und was sage ich, auch auf den Laufsplitts bin ich jeweils 3 mal gehend zu Fuß. Zwei mal bergan, auch mit Unterstützung der Hände und ein mal bergab, mich an einem dünnen Baumstamm abfangend. der Stamm war in Armhöhe schon deutlich abgegriffen.

Auf den Wiesen im unteren unbewaltenden Teil der Strecke  eröffnet sich ein prächtiger Blick auf das Städtchen, die Urlauber genießen das bestimmt, ich nicht. Hermann! Jetzt nur nicht stolpern. Du hast den Single Trail mit Umsicht gemeistert und es erst weiter unten bergab auf der Straße laufen lassen. Spektakulär im Städtchen durch eine schulterenge, gewinkelte Gasse und einem niedrigen Torbogen als Ausgang. Kopf einziehen und daran denken! Es ist meine letzte Laufrunde von insgesamt drei Runden.

Lauf 1: 8km (2 Runden à 4km  jeweils 100 Höhenmeter) Rad: 21km (1 Runde Single Trails und  Forstwege  400 Höhenmeter  Lauf 2: 4km (1 Runden wie Lauf 1)

Und.... wie fühle ich mich als European Vice Champion abends auf der Bühne zur Siegerehrung.? Zusammen mit meinem Kontrahenten aus Great Britain. Toll, großer Applaus bei der Nennung unserer Altersklasse. Bei den vielen Meisterschaften merke ich schon, dass mir/uns .ein Altersbonus entgegengebracht wird. Von "Voll Krass",  "Toll" und "Applaus". Aber es gibt noch ältere Athleten. Gherardo im Italienischen National Dress z.b.  Mit 86 Jahren rockt er abends jede Bühne.

Und jetzt wieder zuhause sehe ich, dass ich mich eigentlich nicht zu verstecken brauche. Mein großer Kontrahent, hat 74 Weltmeisterschaften, 48 Podiums und 24 Siege zu verzeichnen. Er hat mir schon Respekt eingeflößt. Beim morgendlichen Frühstück haben wir uns beäugt und wussten um unsere Konkurrenz.

Er hat mir 4 Minuten abgenommen, davon 2 in der Wechselzone. Trotzdem. Eine großartige Woche mit unzähligen Höhepunkten.

In Dresden- 

der Sprint der Profi- und Altersklassen Athleten als Teil der Finals 2025 mit einer unglaublichen Medienpräsenz und einer unglaublichen Laufstrecke zweimal um die Frauenkirche und durch die Fürstengasse, runter zur Elbe hoch ins Ziel an der Semper Oper, dicht gesäumt von den Zuschauern in der Stadt, nicht nur der Angehörigen. Ich und  wir haben unserer Anika hautnah zugejubelt. Fragt sie mal, wie sie das empfunden hat. Bestimmt Gänsehaut. Dresden hat sich nicht nur als Elb-Florenz präsentiert, sondern als Sportstadt mit großen Ambitionen die Olympiade auszurichten. Die Idee wird euphorisch von allen getragen.

In Prachtitz- 

emotional schon mit dem Auto gemütlich eine Urlaubsreise durch eine  traumhafte Landschaft  zu beginnen. Es war eine Genuss Reise. Da störte es nicht, wenn das Triathlon Rad im Heck verstaut ist und das Mountainbike auf dem Radträger auf der Anhängerkupplung schaukelt. Das herrliche Städtchen, welches mich an meine Kindheit und Schulzeit in Passau erinnert. Passau und Prachatiz waren wie schon berichtet mit dem Salztransport auf einem Saumpfad -dem Goldenen Steig- historisch verbunden. Schon als Kinder haben wir das in Passau gehört, gerochen und empfunden. Die Umschlagplätze, die eisernen Ringe zum anleinen und zum führen der Treidel Kähne auf dem Inn sind noch zu sehen und wir wussten darum. Die erste Station einige Kilometer bergan ist Salzweg. Warum heißt das wohl so?  

Aber zu der Zeit wäre es einfacher gewesen auf den Mond zu kommen, als nach Prachatitz. Der Eiserne Vorgang war für uns das Ende der Welt. Und auch für die drüben.

Und die Abreise.... durch den tiefen Böhmerwald bis an die Bayrische Grenze, ohne Todesstreifen, nicht einmal mit einem Grenzhäuschen. Jetzt erst verstehe  ich das Lied, welches mich als Jugendlichen jeden Sonntag Nachmittag im Radio genervt hat. Ich habe den Text gegoogelt, "tief drin im Böhmerwald, wo meine Wiege stand..." Die Landschaft unserer Reise -auch die im Single Trail- wurde in diesem Liedtext beschrieben und emotional durch Jahrhunderte weiter gegeben. 

Bin ich jetzt schon soooo alt?....Oder einfach reifer?

Schau'n mer mal 2026. Die Hessischen, die Deutschen, die Europa, die Welt------ wenn sie nicht zu weit weg sind.

Meine Frau, mein bester Coach wird mich bei allem unterstützen, wenn es nicht zu weit ist.

Beste Grüße

Hermann

Deutscher Meister -mehrmals

Europa Vizemeister 2024, 2025

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