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Aktuelles vom TuS Triathlon...

Foto: Ronny Sauer

15.11.2023

Über 60 Schüler und Jugendliche starten beim 19. Rüsselcross-Duathlon in Rüsselsheim

Nicht nur die Jugend startete beim 19. Rüsselcross am 11.11.2023, auch Maria-Luise Lenhardt ist schon seit Jahren dabei und erinnert sich noch an den Dauerregen im letzten Jahr der aus der Radstrecke eine richtige Schlammschlacht machte. Ganz anders dieses Jahr, beste Bedingungen, trocken, 10°C angenehmes Herbstwetter.

Für die TuS Jugend startete Oskar Sauer, Kimi und Levi Bauer. Distanz in diesem Duathlon, 400 Meter Laufen, 2,5 Kilometer Rad/MTB und wieder 400 Meter Laufen.

Oskar Sauer stürzte kurz nach dem Start des Rennens im Getümmel der 64 Starter, rappelte sich wieder auf und lief weiter. Mit 13:58 Minuten belegte er am Ende den 6. Platz in der Altersklasse 11, nachdem er vor dem 2. Run nochmal am Hinterrad touchiert wurde und ein zweites mal stürzte. Zum Glück gab es keine ernsteren Verletzungen bei den beiden Stürzen.

Kimi Bauer startete etwas langsamer, konnte sich dann in der entspanteren Wechselzone auf seine stärkere Disziplin, dem Rad fahren konzentrieren und behauptete sich gut auf der Radstrecke. Nach dem 2. Lauf überquert Bauer, nach 11:54 Minuten die Ziellinie und belegte Rang 6.

Auch für Levi Bauer gab es ein 6. Platz in der Alterklasse 9. Levi bewältigte den kompletten Duathlon in 13:25 Minuten.

Für die Jugend und für Triathlon Einsteieger war es ein perfekt organiserter Wettkampf. Klare Streckenanweisungen und absperrungen, lobten die Schüler und Jugendlichen die Veranstalter.

In der Altersklasse 55 siegte Maria-Luise Lenhardt. Für Lenhardt startete der Duathlon mit 5 Kilometer Laufen in 30,3 Minuten, gefolgt von 20 Radkilometern die sie in 48:08 Minuten hinter sich lies und den Abschlusslauf von 2,5 Kilometern absolvierte sie in 17:18 Minuten. In der Summe 1:35:57 reichten Lenhardt für den Rang 1. in der AK W 55.

Foto: Ironman

20.10.2023

Katharina Grölz erkämpft sich bei der Ironman WM 2023 auf Hawaii den 3. Platz

„Der Weg zum Podium war diesemal kein Genuss, es war ein verdammt langer Tag“ so Katharina Grölz, die schon zum vierten mal bei der Ironman WM auf Hawaii startete. Der lange Tag beginnt mit den 3,8 Kilometern Schwimmen im welligen Pazifik, es folgen die 180 Kilometer auf dem Rad und der anschließende Marathon bei Wind und Hitze.

Die Ironman WM dieses Jahr erstmals ein reines Frauenrennen. Die Herren starteten einige Wochen früher in Nizza. „Generell empfand ich das Frauenrennen top, obwohl ich keine befürworterin der örtlichen Trennung von den Männern bin. Ich habe mich auf der Laufstrecke gut aufgehoben gefühlt. Die Strecke war voll mit vielen Mitstreiterinnen“.

„Das Schwimmen lief wie immer mäßig“, schildert Katharina Grölz den ersten Teil des Rennens. Mit zehn Minuten Rückstand auf Rang 81 in ihrer Altersgruppe stieg sie aus dem Wasser. Für Katharina Grölz gab es jetzt nur noch eine Chance, ab jetzt Vollgas...!

„Die Strecke war anfangs total voll. Ich war in der letzten Startergruppe und musste mich die ersten 95 Kilometer nach vorne kämpfen.“ Was sie trotz aller Erfahrung dazu verleitete einige Verpflegungsstellen auszulassen um ohne Tempodrosselung daran vorbei zu fahren. Das Rächte sich auf dem Rückweg, hier musste Katharina erst mal Wasser und Energie auffüllen, es gelang ihr  als vierte vom Rad zu steigen

Die Aufholjagd hatte ihren Preis. „Der Lauf war dann einfach eine Quälerei. Ich musste permanent anhalten und dehnen, das hat mich mental gebrochen“ erklärt Katharina Grölz. Dennoch nach 10:17:04 läuft sie über die Ziellinie und ist glücklich das erste mal auf Hawaii auf dem Podium als Drittplatzierte stehen zu dürfen nachdem sie 2022 Rang sieben belegte.

Hier gehts zum Interview...

03.10.2023

Trainieren mit der Staffelweltmeisterin Annika Koch…

Dieses besondere Trainingsspecial erlebten am Samstag, den 30.09.2023, 11 Schüler und Jugendliche der Triathlon-Abteilung des TuS Griesheim. Annika Koch ist auf Familienbesuch zu Hause in Griesheim und zum Saisonende öffnet sich das ein oder andere Zeitfenster und Papa Hagen Koch konnte auf unseren Wunsch hin Annika dafür begeistern mit unserem Nachwuchs ein Training inklusive Athleten-Picknick zu absolvieren.

Annika Koch gewann in den letzten 3 Jahren zahlreiche Titel. Weltmeisterin in der Team Relay Staffel in Hamburg 2023, 4. Platz in der Einzelwertung in Hamburg bei der Sprint WM 2023. Deutsche Meisterin 2022 in der U23. Deutsche Vizemeisterin in der Elite Klasse 2022, Weltcupsiege in Mexiko und Süd-Korea 2022/3, 2. Platz beim Weltcup in Süd-Korea 2022. Mit Platz 2 und 3 Medaillen bei den U23 Weltmeisterschaften in den letzten beiden Jahren.

Der Samstag morgen startet um 11:00 Uhr; Bei so vielen Titeln, da muss erst mal das Eis gebrochen werden und das ging am besten beim Einlaufen, denn auch Weltmeister aufen langsam ein. Eine erste Trainingslektion, die den Kindern später im Athleten Picknick nochmal ans Herz gelegt wird: entweder richtig langsam oder richtig schnell, so muss das Training sein.

Die Schüler und Jugend trainieren gemeinsam, es bildeten sich 2 harmonische Trainingsgruppen für die ersten Laufrunden des Tages im TuS Stadion. Im Anschluss an die Bahnrunden gab es ein Lauf ABC, Übungen mit der Koordinationsleiter und ein Staffellauf. Wie im Flug verging die Trainingsstunde und es ging über zum spannenden Teil des Tages. Das Athletenpicknick bei dem Annika viele Fragen beantwortet und Erlebnisse teilt.

Wie wird man Profi Triathlet… Die große Frage überhaupt. Das ist laut Annika Koch keine plötzliche Entscheidung, so nach dem Moto jetzt geht es los, jetzt fange ich als Profi an. Vielmehr war es ein Prozess der in Gang gesetzt worden ist auf Basis voriger Erfolge. Das Rad dreht sich anfangs langsam. Es ging los mit den Kadereinberufungen, jährlich musste man sich dort neu qualifizieren. Schüler Kader, Jugendkader, Landeskader, hier folgten die ersten Deutschen Meisterschaften. Dann der Nationalkader. Nun standen die Europameisterschaften und World Cup Rennen auf dem Plan und das große Ziel ist hier natürlich die Teilnahme bei Olympia. „Dann bist Du schon mittendrin in der Triathlon Blase indem der Sport dein Leben bestimmt. Aber ich bin glücklich so wie es gerade läuft. Ich habe die Möglichkeit, um die Welt zu Reisen und an interessanten Orten meine Wettkämpfe zu absolvieren und treffe dabei auf interessante Menschen“, so Annika Koch.

Einen Glücksbringer hat die sympathische Griesheimerin nicht, ihre Wettkampfnervosität bekämpft sie ganz bodenständig. „Ich schaue mir alles genau an, wo schwimme ich, die Radstrecke, die Laufstrecke und die Wechselzonen, eine gute Vorbereitung lässt schon ein gutes Stück Nervosität schwinden. Mittlerweile habe ich aber auch das Glück, mit einem

Mental-Coach zu arbeiten und da findet jeder seinen Weg mit dieser Anspannung umzugehen.“ Auf die Frage wie gehst Du mit Niederlagen um gab es eine klare Antwort: „Rennen analysieren, seine Schwächen finden, an diesen arbeiten und nicht mehr darüber nachdenken… das nächste Rennen kommt“

Vielen haben das spannende Staffelrennen in Hamburg gesehen. Magnus Kraft ist extra nach Hamburg gereist um live dabei zu sein. Er hat Annika angefeuert wie sie dem Verfolgerfeld im Staffelwettkampf nahezu davongelaufen ist. Laufen ist Annikas favorisierte Disziplin “hier bist du nicht von anderen abhängig, beim Radfahren entscheidet bei Windschattenfreigabe ein Stück weit die Gruppe in der du dich befindest, wie gut du da performen kannst. Beim Schwimmen brauchst du auch etwas Glück, dass du dich gleich beim Start gut positionieren kannst aber beim Laufen da machst du dein eigenes Ding“.

Dieser sensationelle Lauf bei dem Annika ihr Ding gemacht hat und mit 3 Sekunden Vorsprung Simon Henseleit ins Rennen schickte, wie war der für Annika…? Alles auf eine Karte oder souverän gemeistert…? „Mittlerweile habe ich ein richtig gutes Körpergefühl und kann mein Tempo sehr gut einschätzen. Ich war mir sicher, dieses hohe Tempo halten zu können, natürlich unterstützt eine heimische Kulisse und die Fans geben einem so viel Power. Hamburg…, das war unglaublich“, schwärmt Annika Koch.

Um so in Topform zu sein dafür investiert Annika viel, 30 Stunden Training in der Woche fordern viel Flexibilität und um diese zu bekommen, studiert sie über ein Fernstudium Wirtschaftsingenieurwesen. Das Fernstudium ermöglicht Annika ihr ausgedehntes Trainingsprogramm am Olympiastützpunkt in Saarbrücken zu absolvieren.

30 Stunden Training da gab es fragende Gesichter. Natürlich hatte Annika Koch eine sportliche Kindheit und Teenagerzeit. Aber auch sie musste immer mal den inneren Schweinehund überwinden bei dem Mutter Claudia Koch auch mal Starthilfe geben musste. „Es hat dann aber immer Spaß gemacht und ich habe mich nie unter Druck gesetzt gefühlt. Als Teenager, klar da wurde auch gefeiert und das Training mal sausen gelassen. (…). Und auch für mich gab es Zeiten da habe ich mich gefragt, was mache ich hier überhaupt? Eigentlich gehöre ich gar nicht hier her. Da half dann ein kameradschaftliches Trainingsumfeld. Darauf habe mich immer gefreut und der Spaß und die Freude am Sport kamen zurück“ .

Den Auftakt in der Profiklasse der Elite hat Annika mit ihren 24 Jahren gut gemeistert. Sie blickt auf eine erfolgreiche Saison 2023 zurück und zählt mit ihren Leistungen zu den Top 25 der Weltbesten Triathletinnen. Doch jedes Jahr ist neu und es muss der Kader bestätigt werden. Mittlerweile sind 6 deutsche Athletinnen in den Top 30 der Weltrangliste, das erzeugt schon einen gewissen Leistungsdruck.

Ein weiteres Highlight für den Nachwuchs wartete dann noch in Annikas Rucksack. Hier konnten die Nachwuchsathleten das WM Gold aus nächster Nähe betrachten und als dann noch ein paar Badekappen Annikas Tasche verließen und es Autogrammkarten gab da überschlugen sich die Herzen. Und wer die Rückseite der Karte gelesen hat der freut sich noch ganz besonders so eine erfolgreiche Vereinskameradin kennengelernt zu haben, denn da steht unter dem Trainingsstützpunkt der Heimatverein und das ist noch immer der TuS Griesheim…

Danke Annika für diesen tollen Vormittag…

Die TuS Triathlon Abteilung

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