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Aktuelles vom TuS Triathlon...

v.l Romana Gajdošová, Annika Koch, Erica Hawley

08.08.2023

Gold für Annika Koch beim World Triathlon Cup in Süd Korea

Annika Koch setzte ihre beeindruckende Form fort und sicherte sich Gold beim ersten World Triathlon Cup Yeongdo. Die Slowakin Romana Gajdošová und die Bermudas Erica Hawley zeigten ihre besten Leistungen in ihrer Karriere und holten sich in Südkorea WM-Silber bzw. WM-Bronze.

Yeongdo, Südkorea, bereitete den Rahmen für die nächste Etappe der World Triathlon Cup Tour 2023. 43 Frauen traten am Samstagmorgen an, um bei heißen und feuchten Rennbedingungen Punkte, Platzierungen und Weltcup-Medaillen zu ergattern.

Zuzana Michalickova aus der Slowakei führte die Frauen durch das 750-m-Schwimmen, gefolgt von der Ungarin Márta Kropkó, der Österreicherin Sara Vilic und der Kanadierin Sophia Howell. Das Tempo wurde während des Schwimmens hoch gehalten und die Führenden konnten sich einen kleinen Vorsprung vor dem Rest des Feldes verschaffen. Rennfavoritin Annika Koch schwamm im Mittelfeld der Spitzengruppe. 

Nach kurzer Zeit auf dem Rad gab Koch gab das Tempo der 21-köpfigen Spitzengruppe vor, wobei sich die Athleten an der Spitze ständig abwechselten, um das Tempo hoch zu halten. Die mexikanische Olympiateilnehmerin Cecilia Perez arbeitete hart daran, bei den führenden Frauen zu bleiben. Die führenden Frauen arbeiteten unter den feuchten Bedingungen unglaublich hart, um den Abstand zum Rest des Feldes aufrechtzuerhalten.

Als der 20 Kilometer lange Radabschnitt zu Ende ging, waren es Koch, Kropko und Ridenour, die als erste auf die 5 Kilometer lange Laufstrecke zu gingen. Lurz dahinte in der Führungsgruppe die Mexikanerin Sofia Rodriguez Moreno, Romana Gajdošová (SVK) und Hawley zu diesem Zeitpunkt.

Koch, die am vergangenen Wochenende in Sunderland ihre beste Leistung in ihrer Karriere erzielte und sich die Bronzemedaille der World Triathlon Championship Series sicherte, baute ihren Vorsprung weiter aus und stellte ihre brillante Form unter Beweis. Die herausfordernden Bedingungen oder Reisetage schienen Annika Koch nichts auszumachen. Annika Koch dominierte die Laugstrecke.

Der Kampf um Silber und Bronze tobbte hinter Annika Koch, zwischen Hawley, Rodriguez Moreno, Gajdošová, der Japanerin Niina Kishimoto, Michalickova, der Australierin Charlotte Derbyshire und Perterer.

Koch ließ sich heute Morgen durch nichts von ihrer hervorragenden Rennform abbringen und setzte ihren Podiumserfolg fort, als sie sich in Yeongdo das Ziel sicherte, Weltcup-Gold zu holen. Die Slowakin Gajdošová hielt in allen Disziplinen mit den führenden Frauen mit und konnte den blauen Teppich hinunterstürmen, um sich die beste Silbermedaille ihrer Karriere zu sichern, vor der Bermudas Hawley, die mit Bronze ausgezeichnet wurde und gleichermaßen ein Karrierehöhepunkt in ihrem Triathlon-Lebenslauf darstellte.

„Dieser Moment war großartig, denn das Rennen war ziemlich hart. von Anfang an, da ich mich nicht sehr stark fühlte. Ich hatte ein wenig mit meiner Gesundheit zu kämpfen und habe diese Woche fast nicht trainiert. Am Ende des Laufs fühlte ich mich viel besser als erwartet und habe einfach versucht, von Anfang an Druck zu machen und das Tempo bis zum Ende beizubehalten. Es war wirklich eine Herausforderung, denn die Hitze war wirklich unglaublich, man musste wirklich jede Wasserstation nehmen, ich habe einfach versucht, das Tempo bis zum Ziel beizubehalten.

Jeder Punkt und jeder Ort ist wirklich wichtig. Ich könnte nicht besser abschneiden, ich freue mich einfach über die maximale Punktzahl und bin wirklich zufrieden damit. „Die Lage ist fantastisch“, sagte Koch.

"Es ist verrückt. Ich kann es immer noch nicht glauben. Selbst als ich die Ziellinie sah. Es ist wirklich erstaunlich und das habe ich überhaupt nicht erwartet. Ich habe einfach versucht, meine hohe Trittfrequenz beizubehalten und wusste, dass ich es in mir hatte und versuchte, nicht langsamer zu werden, und dann werden wir sehen, wie wir an der Ziellinie ankommen“, sagte Gajdošová.

„Ich bin so glücklich, ich kann es immer noch kaum glauben. In der ersten Jahreshälfte habe ich sogar daran gezweifelt, den olympischen Traum zu verwirklichen, und der Platz auf dem Podium gibt mir wirklich den Glauben an mich selbst. „Es war ein hartes und ehrliches Rennen da draußen“, sagte Hawley.

Rodriguez Moreno und Kishimoto überquerten die Ziellinie auf den Plätzen vier bzw. fünf.

Foto: DTU Henning Angerer / von li. Tim Hellwig, Annika Koch, Simon Henseleit, Laura Lindemann

18.07.2023

Griesheimerin Annika Koch stürmt an die Weltspitze

Gold in der Mixed Staffel und Platz 4 bei der Triathlon Super Sprint Weltmeisterschaft in Hamburg...

Nach den starken Einzelleistungen des Deutschen Triathlonteams um Annika Koch am Freitag und Samstag wurden der Mannschaft definitiv Medaillenchancen eingeräumt und am heutigen Sonntag konnten sich die Deutschen Tim Hellwig, Annika Koch, Simon Henseleit und Laura Lindemann bei der Weltmeisterschaft des Triathlon Super Sprints die über weite Strecken hart umkämpfte Goldmedaille sichern.

Bei der Mixed Staffel mussten alle Athleten jeweils im Höchsttempo 300m Schwimmen, 7 km Radfahren und 1,6 km Laufen absolvieren und die Taktik des Deutschen Teams ging von Beginn an auf. Tim übergab nach starker Leistung an die Griesheimerin Annika Koch und schickte sie als Dritte auf ihre Strecke. Annika konnte sich nach starker Schwimmleistung an die Spitze einer kleinen Radgruppe mit den Triathletinnen aus Portugal und Australien setzen, die die Führung auf dem Rad nicht mehr hergab. Annika ging dann als erste auf die Laufstrecke und ihr Vorsprung wurde durch die folgende starke Läufergruppe unter anderem mit Spivey (USA), Bragmayer (Ungarn), Deron (Schweiz) Lopes (Brasilien) langsam kleiner, aber sie konnte diese Position trotz der starken Konkurrenz halten und als erste an Simon Henseleit übergeben.

Auch er absolvierte sein Triple in der Spitzenposition, musste aber kurz vor dem Wechsel noch den Neuseeländer passieren lassen und auch die USA, Schweiz, Portugal und Ungarn rechneten sich zu diesem Moment berechtigterweise alle Medaillenchancen aus. In diesem engen Feld übernahm Laura Lindemann als Schlussathletin. Aber bereits beim Schwimmen setzte sie eindeutige Akzente und konnte sich einen komfortablen Vorsprung erarbeiten und diesen beim Radfahren und Laufen sogar ausbauen.

Das Deutsche Team siegte mit 20 Sekunden Vorsprung vor Neuseeland und der Schweiz – damit hat sich Deutschland einen Team Relay Platz bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris ergattert. „Ein Traum ist heute in Erfüllung gegangen und ich bin unglaublich froh, dass ich nach der langen Verletzungspause nun wieder zu meiner Form zurückgefunden habe und meinen Beitrag für das Staffelteam leisten konnte“, fasste die 24 jährige ihren Teamerfolg zusammen.

Dass die Athletin vom TuS Griesheim, die am Olympiastützpunkt in Saarbrücken trainiert, in Top Form ist, hat sie bereits am Freitag und Samstag bewiesen. Sie konnte sich am Freitag direkt für das Finale des Einzel Super Sprints qualifizieren, so dass sie mit den weltbesten 30 Triathletinnen am Samstag an der Startlinie stand.

Schon vor dem Startschuss wusste Annika, dass es hart werden würde: „Ich bin froh, dass ich im Finale bin aber um einen Spitzenplatz zu bekommen, muss ich ja drei mal diese Sprint Strecke absolvieren“. Und tatsächlich, war es diesmal ein besonderes Format: nach dem ersten Zieleinlauf war das Rennen nicht vorbei – nun mussten die ersten 20 Athletinnen noch einmal gegeneinander antreten; Annika war mit Platz 9 sicher dabei. Im folgenden Rennen kamen allerdings nur die ersten 10 in den finalen Lauf und auch das schafft Annika mit einem respektablen fünften Platz. „Ich hätte nie gedacht, dass ich unter den Top 10 sein werde aber jetzt im letzten Lauf, werde ich natürlich noch einmal alles geben“, sagte eine glückliche aber schon etwas erschöpfte Annika vor dem letzten Finale.

Ähnlich ging es auch Marlene Gomez-Göggel und Laura Lindemann, die es als weitere Deutsche unter die Top 10 schafften. Am Ende war es ein Kopf an Kopf Rennen und nach der erstplatzierten Französin Cassandre Beaugrand und der Britin Beth Potter, kamen Laura (Platz3), Annika (Platz4) und Marlene (Platz 5) über die Ziellinie. „Wenn mir vorher jemand gesagt hätte, dass ich in diesem Spitzenfeld unter die Top 10 komme oder sogar den 4. Platz mache, hätte ich das niemals geglaubt“, resümierte eine nach Fassung ringende und mehr als glückliche Griesheimer Athletin nach diesem kräftezehrenden Wettkampf.

Für Annika geht es nun in Sunderland /England in zwei Wochen beim WTCS Rennen weiter und auch hier sollen wichtige Punkte für den Aufstieg in der Weltrangliste und Punkte für Olympia gesammelt werden.

Julius auf dem Weg zur Radstrecke...

16.07.2023

2. Platz für Julius Nothnagel beim Licher Cross-Triathlon

15.07.2023, der 16. Licher Cross-Triathlon wurde zum HTV-Cup nachdem der Woogsprint und Moret-Triathlon aus dem Rennkalender gestrichen wurde. Beide Veranstaltungen waren für die Ausrichtung des HTV-Cup vorgesehen.

Die Neuausrichtung des Licher Cross-Triathlons zum HTV-Cup sorgte für eine regelrechte Meldeflut, 92 zusätzliche Starter beginnend von Schüler C bis Jugend A. Neue Wettkampfstrecken mussten geplant werden. Es gab allerhand zu tun für das Licher Organisations Team.

Bei der Jugend B ging Julius Nothnagel an den Start. Die Starts erfolgten als Jagdstart. Das machte natürlich ein Vergleich untereinander schwierig. Nothnagel kam mit zweitbester Schwimmzeit nach 450m Schwimmen im Licher Waldsee aus dem Wasser, 13 Sekunden Vorsprung zu konkurrent Felix Bugert. Leider verlor Julius auf der 10 km Radstrecke seinen Vorsprung und kam knapp 30 Sekunden später in die 2 Wechselzone. Nach nahezu identischer Laufzeit Felix 7:07 min. Julius 7:08 min., aber noch mit Radvorsprung im Rücken sicherte sich Felix Bugert den 1 Platz mit einer Zeit von 37:33 min. Für den 1 Jahr jüngeren Julius Nothnagel, der 2. Platz mit 37:58 min.  

Für Schüler A startete Laetitia Sophie Aring, Kimi Bauer und Emilia Koch. Auch für die Schüler A, 2 Runden im Licher Waldsee, 450m. Nach solidem Schwimmen konnte Laetitia Sophie Aring auf dem Rad und beim Laufen noch etwas rausholen und belegte den 5. Rang. mit 45:03 min. Bestzeit in diesem Rennen von Josefine Leonhardt mit 42:22 min. Emilia Koch belegte den 10. Platz nach 54:36 min. Bei den Herren, Kimi Bauer auf dem 12. Rang mit 49:33 min. nach zahlreichen Trainingsunterbrechungen kämpft Kimi Bauer sich weiter vor.

Moritz Cappel startete im Schüler B Rennen,  225m Schwimmen, 4km Rad und 1000m Laufen.  Für Cappel der 3. Triathlon, er sicherte sich den 6. Platz mit 21:43 min.

Schüler C wurde vertreten durch Fabienne Giesa und Levi Bauer. Fabienne Giesa meisterte ihre 100m Freiwasser Schwimmen und belegte nach 2,5km Rad und 400m laufen mit 17:10 min. den 5. Platz. Levi Bauer arbeitete sich nach dem Schwimmen auf der Radstrecke eine gute Positions herraus, Leider verpasste er beim Laufen den Wendepunkt und verspielte damit seine Chance auf einen Podiumsplatz.

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